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Oliver Schaad aus Billingshausen bei „Wer wird Millionär“

„Auf dem Boden bleiben“ Oliver Schaad aus Billingshausen bei „Wer wird Millionär“

Bei der Frage nach dem Ursprung des Begriffs „Leine ziehen“ hat Oliver Schaad gepasst. Stattdessen verabschiedete sich der Billingshäuser am Montag in der Sendung „Wer wird Millionär“ mit einer Gewinnsumme von 32 000 Euro von Moderator Günter Jauch.

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Hat als Kandidat in der RTL-Quizshow „Wer wird Millionär“ einen kühlen Kopf bewahrt: Oliver Schaad.

Quelle: RTL/Stefan Gregorowius

Billingshausen. Er liebe Quiz-Spiele, sagt der 37 Jahre alte Familienvater. Anfang Juni bewarb er sich online für die beliebten RTL-Sendung „Wer wird Millionär“.

Eine Woche später kam der Anruf des Senders, dass er als Kandidat in der Auswahl sei. Zwei weitere Telefonate mit „zum Teil auch sehr schwierigen Fragen“ folgten. Anfang September habe ihn dann die Einladung zur Sendung erreicht, berichtet Schaad. Und mit viel Glück saß er schließlich auf dem Stuhl.

„Mir war fast klar, dass ich keine Musikfragen bekomme“, sagt Schaad. Er ist Musiklehrer für Klavier, Gitarre und Kontrabass an der Musikschule des Landkreises Göttingen. Sorgen habe er eher vor Sportfragen gehabt. „Das ist nicht mein Fachgebiet“, fügt er hinzu. Für den Bereich Naturwissenschaften hatte er vorsorglich seinen Telefonjoker Timo Aspelmeyer benannt.

Der Physiker war es schließlich auch, der dem Billingshäuser die korrekte Antwort auf die Frage nach dem Königsteiner Schlüssel sagte und ihm damit die 32 000 Euro Gewinnsumme sicherte. Es sei eben doch etwas anderes, ob man vor dem Fernsehgerät Quizfragen beantwortet oder in der Sendung als Kandidat dabei ist, sagt der 37-jährige Vater dreier Mädchen. „Eigentlich weiß man die Antwort, aber in dem Moment lässt einen jeder Hauch von Zweifel erstarren.“

Wichtig sei, einen kühlen Kopf zu bewahren. Bei ihm sei die Aufregung abgefallen, als er vor der Sendung im Kandidatenstuhl probesitzen durfte, so Schaad. Überhaupt sei die Atmosphäre rund um die Spielshow „ganz toll“ gewesen. Keiner der Mitspieler sei ihm besonders verbissen vorgekommen. Zu Moderator Günter Jauch hatte der Billingshäuser nur während der Show direkten Kontakt.

Während der Plauderei mit Jauch in der Sendung erfuhren die TV-Zuschauer zum Beispiel, was Schaad mit einem Geldgewinn plant. Etwa dass er sein Japanisches Ganzkörpertatoo ergänzen möchte. Ebenso ungewöhnlich der Wunsch, in sein Haus in Billingshausen eine elektrische Kirchenorgel einzubauen. „Das Leben ändert sich bei einer Gewinnsumme von 32 000 Euro nicht wirklich“, meint er.

Vielmehr leiste man sich Sachen, die man immer schon mal wollte „und bleibt auf dem Boden“, versichert der Billingshäuser mit Blick auf den in Kürze erwarteten Familiennachwuchs. Der Begriff „Leine ziehen“ stammt übrigens aus jenen Zeiten, als Lastkähne vom Ufer aus mit einer Leine gezogen wurden. „Gut, dass ich nicht auf Risiko gegangen bin“, sagt Schaad im Nachhinein.

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