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Olympisches Feuer brennt in Göttingen

Fackellauf Olympisches Feuer brennt in Göttingen

25 Athleten aus Göttingen haben am Dienstag das Olympische Feuer durch die Stadt getragen. Der Fackellauf begann am Robert-Gernhardt-Platz und endete an der Jacobikirche - wo Bürgermeisterin Helmi Behbehani (SPD) wartete, um die Fackel in Empfang zu nehmen.

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Fackellauf in der Göttinger Innenstadt.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Die Teilnahme von Göttinger Athleten bei den Special Olympics ist ein Highlight, und ich freue mich, dass wir so ein besonderes Event in der Stadt haben“, sagte Behbehani bei der Übergabe des Feuers. Die Special Olympics sind eine Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung.

Und dass das Feuer nach Göttingen kam, ist der niedersächsischen Geschätsführerin der Special Olympics Sabine Schmitz zufolge den Sportlern und Betreuern der Göttinger Werkstätten und der Diakonie Christophorus zu verdanken. Die Sportler qualifizierten sich in den Disziplinen Unified-Fußball und Boccia für die nationalen Special Olympics.

„Als Annerkennung für das Engegement der Sportler und Betreuer führt der diesjährige Fackellauf durch Göttingen“, erklärte Schmitz. Und die Athleten freuen sich über die Ehrung: „Es war ein gutes Gefühl, die Fackel zu tragen, und es macht einen stolz“, sagte Fackelträgerin Vanessa Linne. Auch auf die Spiele freut sich die Fußballerin.

„Die Vorfreude ist groß“, sagte Stefan Kurt. Kurt ist Betreuer in den Göttinger Werkstätten und unter anderem für das Team der Unified-Fußballmannschaft verantwortlich. „Unified-Fußball ähnelt normalem Fußball, allerdings spielen Sieben gegen Sieben.

Außerdem sind die Mannschaften gemischt - das bedeutet: Es spielen Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung zusammen. Dabei muss ein Team aus mindestens vier Spielern mit einer Behinderung bestehen“, so Kurt. Die nationalen Special Olympics werden vom 6. bis 10. Juni in Hannover ausgerichtet. Unter dem Motto „Gemeinsan stark“ treten dort etwa 4800 Sportler in 18 Sportarten an. pmo

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