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Ortsbürgermeister: Altes mit Neuem verbunden

Erinnerungsstein und Ehrenmal Ortsbürgermeister: Altes mit Neuem verbunden

Ein neuer Erinnerungsstein und ein im Dorf präsenteres Ehrenmal haben in Harste ihren Platz gefunden. Der Kultur- und Heimatverein hat das möglich gemacht. Der Stein erinnert an den früheren Bürgermeister Rudolf Liebau. Weil sich Liebau sehr für die Bürger eingesetzt habe, sei das Andenken aufgestellt worden, sagt Ortsbürgermeister Georg Fricke (SPD).

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Basaltstein von der Bramburg: Der neue Stein erinnert an den ehemaligen Bürgerrmeister Rudolf Liebau.

Quelle: Hinzmann

Harste. Doch die Metallarbeit auf dem alten Stein sei oft kaputt gegangen oder zerstört worden. Deshalb wurde der Stein ersetzt. Der Ersatzstein gefiel aber nicht allen Bürgern und wurde daher jetzt erneut ausgetauscht. Der Kultur- und Heimatverein wählte einen Basaltstein von der Bramburg bei Adelebsen, der weiterhin an Bürgermeister Liebau und sein Engagement auch für die Siedlung am Westbergsweg erinnern soll.

Erneuert wurde auch das Ehrenmal. Es stand lange auf dem Gelände der Kirche. Um die 7000 Euro hätte die dringend nötige Sanierung gekostet. Doch am alten Platz wurde es nicht sehr beachtet. Auch um Ausgaben in dieser Größenordnung zu vermeiden, entschied sich der Ortsrat dafür, das Ehrenmal auf den Friedhof zu verlegen. Unter einem neuen Kreuz an der Kapelle hängen nun die Tafeln zum Gedenken an die Gefallenen aus Erstem und Zweitem Weltkrieg. Hier sei Altes mit Neuem verbunden worden, lobt Fricke. Und es gebe einen weiteren Vorteil der jetzigen Variante: Dafür hätten nur etwa 4000 Euro aufgebracht werden müssen, schätzt er.

Von Ute Lawrenz

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