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Debatte um Anbau an Esebecker Feuerwehrhaus

Ortsrat Elliehausen Debatte um Anbau an Esebecker Feuerwehrhaus

Die Mitglieder des Ortsrats Elliehausen/Esebeck und viele Bürger sind verärgert: Die Verwaltung hat den Antrag, dem Esebecker Feuerwehrhaus einen 72 Quadratmeter großen Anbau hinzuzufügen, aus finanziellen Gründen abgelehnt. Doch der Ortsrat beharrt auf seiner Forderung.

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21-Jähriger muss Geldauflage zahlen

Esebeck. Einen 47,11 Quadratmeter großen Anbau will die Verwaltung finanzieren, mehr nicht. Es stünden keine Mittel zur Verfügung, die für die zusätzlichen 25 Quadratmeter notwendigen 46000 Euro müssten „durch Spenden“ aufgebracht werden: Aussagen, die bei den Ortsratsmitgliedern fraktionsübergreifend nicht gut ankamen, zumal sich Bürger bereit erklärt haben, die Hälfte der Kosten, also 23000 Euro, zu übernehmen.

Stadt habe „zwei sehr gute Haushaltsjahre“ hinter sich

Ortsbürgermeister Fritz-Wilhelm Neumann (SPD) erinnerte daran, dass die Stadt „zwei sehr gute Haushaltsjahre“ hinter sich habe. Durch die Existenz der Freiwilligen  Feuerwehr spare die Stadt viel Geld, so Neumanns Parteikollege Martin Gilewski. deshalb sei es „lächerlich“, dass sie sich weigere, eine so „verhältnismäßig kleine Summe“ zu zahlen. Der Bau sei für 30 Jahre ausgelegt, wie könne die Stadt nur so kurzfristig denken, fragte Gudrun Renner (CDU). Harald Wiedemann (Grüne) meinte, dass „für alles Mögliche Geld da“ sei, nur nicht für Esebeck, was Rainer Rohrbach (SPD) ähnlich sieht:  „Erst die Schließung der Kita und jetzt dies – wir werden abgehängt.“

Auch von den anwesenden Bürgern hagelte es Kritik. Seit der Eingemeindung im Jahr 1973 hätten Esebecker Hauseigentümer mehrere Millionen Euro an Grundsteuer gezahlt, so ein Zuhörer. Außerdem habe die Stadt Ländereien erhalten, an deren Verpachtung sie verdiene. Und was sei in dieser Zeit an Infrastrukturmaßnahmen in den Stadtteil geflossen? „So gut wie nichts.“

Forderung nach einem 72 Quadratmeter großen Schulungsraum

Der Ortsrat hat seine Forderung nach einem 72 Quadratmeter großen Schulungsraum, an dem 60 Leute an Tischen und Stühlen Platz finden, einstimmig bekräftigt. Adressat des Schreibens: Der Oberbürgermeister und alle Ratsfraktionen. 

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