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Ortsrat Grone lehnt Bebauungsplanentwurf ab

Ortsrat Grone lehnt Bebauungsplanentwurf ab

Der Ortsrat hat sich im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau des Greitwegs mit 9:2 Stimmen für die Variante entschieden, die eine Fahrbahnbreite von 6,50 Meter und eine Gehwegbreite von 1,50 bis 2,10 Meter vorsieht.

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Quelle: Richter (Symbolfoto)

Göttingen. Die Gegenstimmen entfielen auf Heinz-Günter Bode (CDU) und Hendrik Falkenberg (Linke). Was den von der Verwaltung vorgelegten Bebauungsplan für das Gebiet zwischen Kasseler Landstraße, Zollstock und Gotteslager angeht, so hat der Ortsrat ihn nahezu einstimmig abgelehnt (lediglich Falkenberg enthielt sich).

Sowohl auf Seiten der Ortsratsmitglieder als auch der Stadt- und Verkehrsplaner herrschte Erstaunen. Die einen wunderten sich, was sie vorgelegt bekamen, die anderen, auf welch massive Kritik ihr Entwurf stieß. „Dieser Entwurf ist kaum anders als der ursprüngliche“, sagte ein Planer und nahm damit Bezug auf den von 2004, den die Verwaltung damals unter Berücksichtigung der Wünsche des Ortsrats erstellt hatte. „Doch, er ist völlig anders“, entgegnete Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr (SPD). „Was wir damals mit den Bürgern zusammen erarbeitet haben, ist in dem neuen Entwurf kaum enthalten.“

Drei Punkte sind es, an denen sich die Ortsratsmitglieder besonders stören: erstens das in ihren Augen zu wenig vorhandene Grün. Zweitens die Höhe der Werbeanlagen, die nicht wie bisher geplant bis zu sechs, sondern bis zu zwölf Meter hoch sein dürfen. Und drittens, dass im Bereich Gotteslager das Mischgebiet zu weit gezogen ist. Die Ausschussmitglieder bevorzugen ein allgemeines Wohngebiet.

Am Donnerstag, 5. März, wird sich der Bauausschuss der Stadt ab 16.15 Uhr mit dem Entwurf und seiner Ablehnung befassen. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Ausschuss über das eindeutige Votum des Ortsrates hinwegsetzt“, sagt Christian Henze (SPD), Ausschuss-Vorsitzender und ehemaliges Ortsratsmitglied. „Für mich sind die Einwände auf jeden Fall nachvollziehbar“.

Von Hauke Rudolph

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