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Ortsrat Güntersen gegen Windradgebiet

Gremium fasst zwei Beschlüsse Ortsrat Güntersen gegen Windradgebiet

Der Ortsrat Güntersen bezieht weiter Position gegen die Ausweisung einer Fläche für Windräder in der Nähe des Ortes.

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Weitere Windräder stellen „stellt für unsere Dorfbewohner ein echtes Bedrängungspotenzial dar“, sagt Ortsbürgermeister Hasselmann.

Quelle: dpa

Güntersen. Gleich zwei Anträge in der Sitzung des Gremiums zielten in diese Richtung. Gudrun Sakowsky (Wählergruppe Günterser Liste) beantragte die südwestliche Seite des Dransfelder Weges in der zukünftigen Flächennutzungsplanung als Wohngebiet auszuweisen. Ortsbürgermeister Norbert Hasselmann (Grüne) beantragte, bei der Ausweisung von Windrad-Flächen auf das 14 Hektar große Stück in der Nähe des Dransfelder Weges und damit in der Nähe des Dorfes ganz zu verzichten.

Der Ortsrat sei nicht grundsätzlich gegen Windräder, betonte Hasselmann. Zur Zeit stünden in Dorfnähe die einzigen Windräder der gesamten Gemeinde, „und die Günterser haben damit bisher keine Probleme“. Es habe keine eine erkennbare Minderung der Lebensqualität gegeben. Aber die neue Generation der Windräder habe mit 200 Metern Höhe andere Dimensionen. Und diese Anlagen nun möglicherweise in 600 Meter Entfernung zur Wohnortbebauung zu errichten, „stellt für unsere Dorfbewohner ein echtes Bedrängungspotenzial dar“.

Lothar Querfurth von der Gemeindeverwaltung habe die Mitglieder des Ortsrates darauf aufmerksam gemacht, dass beide Anträge für das laufende Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans ohne Belang  seien, erklärt Hasselmann. Beide Anträge seien trotzdem vom Ortsrat einstimmig beschlossen worden. Vertagt wurde laut Hasselmann die Verteilung des Budgets, das dem Ortsrat zur Verfügung steht. Mit der Gemeindeverwaltung müssten zunächst noch Unstimmigkeiten mit der Gemeindeverwaltung im Hinblick auf die Finanzierung der Sanierung des alten Spritzenhauses ausgeräumt werden, so Hasselmann. Die Sanierung des Gebäudes war im vergangenen Jahr erfolgt.

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