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Ortsrat Güntersen lehnt Flächenverkauf in Bachstraße ab

Zusätzliche Tempo-30-Schilder Ortsrat Güntersen lehnt Flächenverkauf in Bachstraße ab

Mit einem Antrag auf den Kauf einer 80 Quadratmeter großen Teilfläche in der Bachstraße hat sich der Ortsrat Güntersen befasst. Eine Anwohnerin möchte die Fläche an ihrem Grundstück erwerben.

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Blick auf Güntersen.

Quelle: Hinzmann

Güntersen. Die Gemeindeverwaltung meldete jedoch Bedenken an. Lothar Querfurth erklärte, der Ver- und Entsorgungsverband habe darauf hingewiesen, dass unter der Fläche ein Regenwasserkanal verlaufe. Außerdem bestehe auf der Fläche die Möglichkeit zu parken, ohne den Verkehr zu behindern.

Auch der Ortsrat zeigte sich skeptisch. Günter Koschel (parteilos) sagte, wenn eine Fläche an der Straße verkauft werde, wollten andere Anwohner auch entsprechende Flächen erwerben. Außerdem sei es bei einem möglichen Ausbau der Straße nur an dieser Stelle noch möglich, einen Fußweg anzulegen. Der Ortsrat sprach sich einstimmig dafür aus, die Fläche nicht zu verkaufen.

Ein weiteres Thema in der Sitzung war der Liethweg. Ortsbürgermeister Norbert Hasselmann (Grüne) hatte beantragt, zusätzliche Tempo-30-Schilder an dem Weg aufzustellen. Dieser war während der Vorbereitungen zum Günterser Frühlingsfest im  hinteren Teil geschottert worden. Die Straßendecke leide jedoch bereits, weil Fahrzeuge dort zu schnell unterwegs seien, so Hasselmann. Der Ortsrat sprach sich dafür aus, dass zwei zusätzliche Schilder an die Einhaltung des Tempolimits erinnern sollen.

Auf Anregung zweier Landwirte beriet das Gremium außerdem über den Ausbau eine 250 Meter langen Teilstücks des Radweges von Eberhausen nach Löwenhagen. Laut Verwaltung ist das Teilstück in keinem guten Zustand. Der Ortsrat empfahl einstimmig, der Rat der Gemeinde möge im Haushalt 2016 Geld für eine einfache Instandsetzung des Weges bereitstellen.

Die Landwirte hatten auch beantragt, in einen Graben zwischen zwei Äckern ein Rohr zu legen und den Graben zuzuschütten. Das lehnten Verwaltung und Ortsrat jedoch ab. Offene Gewässer dürften nicht ohne Weiteres zugeschüttet werden, so Querfurth. Ein derartiger Eingriff setze einen wasserrechtlichen Antrag voraus, der rund 2000 Euro koste – und dann sei eine Zustimmung des Landkreises Göttingen immer noch ungewiss.

Der Ortsrat hat in seiner Sitzung zudem noch Geld aus seinen Verfügungsmitteln für Weihnachtsfeiern und an Vereine verteilt. In das kommende Jahr sollen noch rund 2000 Euro übertragen werden. Sie kommen zu dem Budget in Höhe von 13700 Euro hinzu, das der Ortsrat 2016 wieder erhalten soll.

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