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Ortsrat Roringen fordert Lösungen

Nadelöhr Hoffmannshof Ortsrat Roringen fordert Lösungen

Pendler aus dem Eichsfeld sind genervt: Seit Wochen stehen sie morgens auf der Bundesstraße 27 zwischen Waake und Göttingen im Stau. Als „unerträglich“ bezeichnen einige gegenüber dem Tageblatt Situation.

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Immer wieder kommt es zu Staus auf der Bundesstraße 27 zwischen Waake und Göttingen.

Quelle: Hinzmann

Roringen. Und während Udo Othmer, Leiter des Geschäftsbereichs Bad Gandersheim der Straßenbaubehörde, in der vergangenen Woche angekündigt hatte, die Ampelschaltung an der Knochenmühle bei Herberhausen überprüfen zu lassen, sehen die Ortsratsmitglieder in Roringen eher die Kreuzung am Hofmannshof als das Nadelöhr, durch das sich der Berufsverkehr morgens und nachmittags zwängen muss. Lösungsansätze haben sie auch bereits parat: „Die Polizei muss zu den Hauptverkehrszeiten den Verkehr regeln“, schlug Werner Massow (SPD) vor. Albert Bornemann (CDU) brachte hingegen die dauerhafte Lösung eines Kreisels ins Spiel. Eberhard Rohse (CDU) appellierte an die zuständigen Stellen, eine „Gesamtplanung“ zu erstellen. Schon vor der Ortsratssitzung hatte Othmer bauliche Maßnahmen kurz- bis mittelfristig ausgeschlossen.

Ampelphasen zu kurz

Massow merkte an, dass die Grünphasen auf der B 27 im Bereich der Kreuzung am Hofmannshof zu kurz bemessen seien, die der einmündenden Straßen Am Fassberg und Luttertal hingegen zu lang seien. So könnte der Pendlerverkehr nicht ausreichend abfließen.

Ungehindert bis zur Knochenmühle

Rohse vermutet, dass der Umleitungsverkehr wegen der Sanierung der Landesstraße 569 zwischen Westerode und Wöllmarshausen das Problem noch verstärke. Die durch die Umgehungsstraße weggefallene Ampel in Waake lasse den Verkehr ungehindert bis zur Knochenmühle und Hofmannshof durchfahren. Zuvor hatte die Ampel wie ein Ventil gewirkt und den Verkehr dosiert Richtung Göttingen fließen lassen, merkte ein Roringer in der Ortsratssitzung an.

Noch kein Zeitplan für Prüfung

Für das Herberhäuser Ortsratsmitglied Volker Grothey ist die Verkehrssituation am Hoffmannshof nach dem Ausbau der B 27 von Weende in Richtung Eichsfeld „schlicht weg eine Katastrophe“. Auch er vermutet, dass die Ampelschaltung nicht den Verkehrsströmen angepasst ist. Er fordert die Straßenbaubehörde auf, „schnell Abhilfe zu schaffen. „Das morgendliche und abendliche Chaos müsse dingend beseitigt werden.
Othmers Stellvertreter, Heiko Lange, kündigt nun an, nicht nur die Ampelschaltung an der Knochenmühle zu prüfen, sondern auch die am Hoffmannshof. Einen Zeitplan für die Prüfung nannte Lange nicht.

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