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Ortsrat Weende unterstützt Umzug des Jugendzentrums

Studentenwohnheim entsteht auf belastetem Boden Ortsrat Weende unterstützt Umzug des Jugendzentrums

Das unabhängige Jugendzentrum in Weende soll sich künftig mit dem Sportverein und der Jugendfeuerwehr ein Gebäude auf dem Freibadgelände teilen. Dafür hat sich der Ortsrat auf Bitten des Jugendzentrums während seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig ausgesprochen.

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Gelände des Jugendzentrums

Quelle: Pförtner

Weende. Bisher treffen sich die Jugendlichen in einem der beiden Torhaus des Klosterguts. Der Eigentümer der Immobilie, Henning Hauschild, will den Mietvertrag jedoch Mitte 2018 auslaufen lassen. „Möglich wäre noch eine Verlängerung um sechs bis zwölf die Räume abends untervermiete. Es werde Alkohol getrunken und gelärmt. Anwohner fühlten sich gestört. Die Lage habe sich aber entspannt, nachdem er den Verantwortlichen mit Kündigung gedroht habe, so Hauschild weiter. Das Jugendzentrum wird von einem Trägerverein betrieben und von der Stadt finanziert.

Der Ortsrat befasste sich außerdem mit dem geplanten Studentenwohnheim An der Lutter. Während der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange kam die Belastung des Bodens mit Fluorchlorkohlenwasserstoffen zur Sprache, berichtete Stefan Bolli vom Planungsbüro Bolli während der Sitzung. Sie stammen noch aus der Zeit, als die Optik-Firma Isco auf dem Nachbargrundstück produzierte. Dort befindet sich heute ein Nahversorgungszentrum. „Durch den Neubau wird die kontaminierte Fläche nur berührt“, betonte Bolli. Ein Bodengutachter werde während der Baumaßnahmen anwesend sein und Proben nehmen. Die Ratsmitglieder stimmten dem Satzungsbeschluss einstimmig zu.

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