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Our House für Flüchtlinge in Göttingen

Kritik an Bahnhofmission Our House für Flüchtlinge in Göttingen

Die Göttinger Bahnhofsmission organisiert mit Freiwilligen Hilfe für Flüchtlinge, die nachts am Bahnhof stranden. Die Initiative Our House OM 10 kritisiert, dass das Angebot den wirklichen Bedarf verfehle: „Hilfe am Bahnhof benötigt mehr als Tee und Decken“.

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Quelle: Pförtner (Symbolbild)

Göttingen. Benötigt werde laut der Initiative ein warmer Raum, Möglichkeiten zum Schlafen, Sanitäranlagen, medizinische Versorgung, Informationen über rechtliche Möglichkeiten und Optionen der Weiterreise. Außerdem „gibt es auch großen Bedarf an Erzählen und Gehörtwerden“.

Weiter kritisiert Our House, dass „die Politiker ihrer Verantwortung nicht gerecht“ würden und „die allermeiste Unterstützungsarbeit in ganz Europa von Freiwilligen geleistet“ würde.  „Die konkreten praktischen Maßnahmen zielen in der Regel auf Reglementierung, Selektion und Begrenzung. Gleichzeitig wird das zivilgesellschaftliche Engagement genutzt, um ein humanitäres Image aufrechtzuerhalten.“

Seit November hat die Initiative ein Haus in Göttingen in der Oberen Masch-Straße 10 besetzt. Mittlerweile bot sie mehr als 100 Flüchtlingen Obdach und Hilfe. Weitere Informationen gibt es im Internet unter omzehn.noblogs.org.

Von Björn Lorenz

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