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Pannenhelfer häufiger im Einsatz

Bilanz des ADAC Pannenhelfer häufiger im Einsatz

Deutlich gestiegen ist im vergangenen Jahr die Zahl der Einsätze der ADAC-Pannenhelfer in Niedersachsen. Auch in der Region Göttingen mussten die „gelben Engel“ im Jahr 2010 häufiger ausrücken als noch 2009.

Fast 1000 Einsätze pro Tag verzeichnete der Automobilclub landesweit von Januar bis Dezember 2010, teilt die ADAC-Pressestelle mit. Das bedeutete in 363 804 Fällen eine konkrete Pannenhilfe von gut 20 000 mehr als im Jahr zuvor. 84,9 Prozent aller streikenden Fahrzeuge konnten von den 137 Mitarbeitern an Ort und Stelle wieder fahrtüchtig gemacht werden.

In der Region Göttingen stieg die Zahl der Einsätze von 12 204 im Jahr 2009 auf 12 923 im Jahr 2010. Das entspricht einem Zuwachs von 5,9 Prozent. In anderen Regionen Niedersachsens fiel der Anstieg noch höher aus, beispielsweise um 11,7 Prozent in der Region Braunschweig und elf Prozent in und um Hannover.

Nach den harten beiden Wintern kaum überraschend: Häufigster Grund für einen Hilferuf waren im vergangenen Jahr kraftlose oder defekte Batterien. In fast 35 Prozent aller Einsätze mussten die Helfer des Automobilclubs Starthilfe leisten. Weitere häufige Pannengründe waren fehlerhafte Zündanlagen, Schäden an Reifen und defekte Anlasser.

Die Pannenhelfer sehen sich zunehmend einer neuen Herausforderung ausgesetzt: Auf den Straßen sind immer mehr Elektro- und Hybridfahrzeuge unterwegs. Nach verschiedenen Schulungen, sagt der ADAC-Sprecher, seien die Pannenhelfer des Clubs seit Ende vergangenen Jahres in der Lage, bei allen Fahrzeugen mit sogenannter Hochvolttechnik in vollem Umfang Pannenhilfe zu leisten, und Gefahren, die von der Hochvolttechnik ausgeht, zu erkennen.

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