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Paritätischer und Linke kritisieren Mittelkürzungen für Göttinger Frauen-Notruf

„Fatales Signal“ Paritätischer und Linke kritisieren Mittelkürzungen für Göttinger Frauen-Notruf

Nachdem der Verein Frauen-Notruf seine Sprechzeiten zum Jahresbeginn unter anderem wegen der Kürzung von Fördermitteln einschränken musste, warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband vor einem Abbau sozialer Beratungsstrukturen in Göttingen.

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Quelle: EF/Archiv (Symbolbild)

Göttingen. „Der Frauen-Notruf leistet wichtige Aufgaben im Bereich der Hilfen für Frauen und Kinder mit Gewalterfahrungen“, betont der Geschätfsführer des Paritätischen Göttingen, Volker Bullwinkel, in einer Mitteilung. „Gekürzte Sprechzeiten und der Abbau von Unterstützungsangeboten bedeuten eine Schwächung des gesamten Netzwerkes und sind ein fatales Signal für Menschen, die von häuslicher Gewalt bedroht sind.“  Viele Opfer häuslicher und sexueller Gewalt müssten eine hohe Hemmschwelle überwinden, bevor sie zum Telefonhörer greifen, um professionelle Hilfe anzunehmen, sagt Bullwinkel. „Läuft der Anruf bei einer Beratungsstelle aufgrund eingeschränkter Sprechzeiten ins Leere, unterbleibt oftmals ein zweiter Anruf.“

Auch die Ratsfraktion der Linken kritisiert die Mittelkürzungen, die im Rahmen des Entschuldungshilfeprogramms von SPD, Grünen, CDU und FDP beschlossen worden seien, sagte der Fraktionsvorsitzende Patrick Humke. Darunter habe der Frauennotruf jetzt zu leiden. Er fordere „eine unverzügliche Kompensation von Mitteln für den Frauennotruf“. Diese seien vorhanden und müssten „auf kreative Weise“ der Institution zur Verfügung gestellt werden. afu

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