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Neuer Bebauungsplan soll Entwicklung steuern

Parkhaus passt nicht ans Weender Tor Neuer Bebauungsplan soll Entwicklung steuern

Eine der letzten Lücken in der Göttinger Innenstadt, für die es noch keinen Bebauungsplan gibt, soll geschlossen werden. Einstimmig hat der Bauausschuss des Rates die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das ehemalige Grotefend-Gelände am Weender Tor zwischen Wall und Berliner Straße beschlossen.

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Baudezernent Thomas
Dienberg.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Auslöser für den gefassten Beschluss ist eine Bauvoranfrage für das ehemalige Grotefend-Haus an die Verwaltung: Geplant war danach der Abbruch der Häuser, die sich im Westen an das Gebäude der Weender Straße 1 anschließt. Ein Parkhaus mit 400 Stellplätzen sollte dort entstehen, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Da aber vom Antragssteller bislang noch kein Verkehrsgutachten über die Erschließung und mögliche Verkehrsbehinderungen durch das Parkhaus vorgelegt hat, habe Verwaltung die Zulässigkeit des Bauvorhabens noch nicht beurteilt. Gleichzeitig passt die Planung nicht zu städtebaulichen Zielvorstellungen des Innstadtleitbildes. Diese Unvereinbarkeit des Vorhabens mit übergeordneten Planungen, Leitbildern ?und Rahmenplänen erfordere nun die Aufstellung eines Bebauungsplanes argumentiert die Stadtverwaltung. Zudem bescheinigt sie dem Areal „planerischen Handlungsbedarf“. Baudezernent Thomas Dienberg verwies darauf, dass der Wall als Naturdenkmal geschützt sei. Im Verfahren müsse nun geklärt werden, wie nah eine künftige Bebauung an den Wall heranrücken könne. Zudem handele es sich um eine städtische Fläche, so dass die Stadt die Entwicklung aufgrund der bestehenden Eigentumsverhältnisse steuern könne, sagte Dienberg.

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