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Parkraumbewirtschaftung fürs untere Ostviertel Göttingen

Parken soll künftig kosten Parkraumbewirtschaftung fürs untere Ostviertel Göttingen

Im Fridtjof-Nansen-Weg und in der Wagnerstraße im unteren Ostviertel soll Parken demnächst Geld kosten. Einen entsprechenden Plan hat jetzt der städtische Ausschuss für allgemeine Angelegenheiten zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Maßnahme ist Auftakt zur Einführung des kostenpflichtigen Parkens im gesamten unteren Ostviertel.

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Sollen in Zukunft etwas kosten: Parkplätze im Ostviertel Göttingen.

Göttingen. Die seit Februar in der Nordstadt eingeführte Parkraumbewirtschaftung und Nutzungsänderungen im unteren Ostviertel haben die Parksituation dort angespannt werden lassen, begründete die Verwaltung die Maßnahme.

Weil das Universitätsklinikum  in der ehemaligen Hainbergklinik in der Wagnerstraße 3 eine Augenklinik betreibt, entstehe dort zusätzlicher Parksuchverkehr. Die Stadtverwaltung sieht die Änderung für die Straßen Fridtjof-Nansen-Weg und Wagnerstraße als „Vorgriff auf ein für das untere Ostviertel zu entwickelndes Konzept zur Parkraumbewirtschaftung“ und als vorgezogene Maßnahme „zur Vermeidung akuter Verkehrsgefährdungen“.

Demnach soll in den beiden Straßen „bis auf Weiteres“ eine Zone für eingeschränktes Halteverbot eingerichtet werden, in der das Parken mit Parkscheibe erlaubt wird. Die Parkhöchstdauer soll auf vier Stunden beschränkt werden. Bewohner mit Parkausweis dürfen dort ebenfalls parken.

Den Plan, das kostenpflichtige Parken auf das gesamte untere Ostviertel auszudehnen, geht auf einen Antrag der Grünen zurück. Begründung: die Sicherung von Parkmöglichkeiten für Anwohner, die Sicherheit von Kindern beim Überqueren der Straßen und die Reduktion der CO2-Emissionen.

Außerdem streben die Grünen eine Umsteuerung bei der Mobilität an: „Bemühungen, den Einpendlern erfolgreiche regionale ÖPNV-Angebote wie beispielsweise in Duderstadt zu machen, werden so lange teuer ins Leere laufen, wie das Fahren und Abstellen der Pkw im Oberzentrum verhältnismäßig einfach und günstig ist.“

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