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Parkstreifen in Göttinger Theodor-Heuss-Straße werden markiert

Nach heftigen Protesten Parkstreifen in Göttinger Theodor-Heuss-Straße werden markiert

Nach heftigen Protesten vor allem von Passanten mit Rollstuhl oder Kinderwagen korrigiert die Göttinger Stadtverwaltung die neuen Parkregeln in der Theodor-Heuss-Straße wieder.

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Quelle: Hinzmann/Archiv

Göttingen. . Künftig wird es auf dem Fußweg in regelmäßigen Abständen vier Meter lange Abschnitte geben, auf denen Parken verboten ist, damit sich dort zum Beispiel zwei Rollstuhlfahrer problemlos begegnen können. Zugleich werden die halbseitigen Parkflächen auf dem Fußweg durch Linien markiert. Damit will die Verwaltung nach eigenen Angaben auch sicher stellen, dass neben den abgestellten Fahrzeugen ausreichend Platz für Passanten bleibt.

Im vergangenen Dezember hatte die Stadtverwaltung halbseitiges Parken auf dem östlich liegenden Fußweg der Theodor-Heuss-Straße erlaubt. Damit wollte sie vor allem Raum für Linienbusse auf der Straße schaffen, die bei Gegenverkehr häufig blockiert wurden.

Darauf gab es aber Protest von der Christophorus-Kirchengemeinde und von der Diakonie, die in diesem Bereich einen Kindergarten und ein Haus für Menschen mit Behinderungen betreiben. Ihre Kritik: Seit Autofahrer halbseitig auf dem Gehweg parken dürfen, sei der verbleibende Weg zu schmal für die vielen Kita-Besucher mit Kinderwagen und Behinderte im Rollstuhl. Auch die Piraten und die SPD im Rat der Stadt schalteten forderten die Stadt auf, die Parkregeln wieder zu ändern.

Darauf reagiert die Verwaltung jetzt "nach Abwägung der Belange aller Arten von Verkehrsteilnehmern". In der kommenden Woche werde neu markiert.

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