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Parlamentarischer Abend von Haus + Grund in Göttingen

Göttingen Parlamentarischer Abend von Haus + Grund in Göttingen

Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) sieht bei dem von der Bauverwaltung vorgelegten Siedlungsentwicklungskonzept, das die Grundlage für den neuen Göttinger Flächennutzungplan (FNP) darstellt, ein Auseinanderdriften der Bereiche Wohnen und Arbeit. Während das Konzept neue Neubauflächen vermehrt im Süden der Stadt vorsieht, lägen die meisten Arbeitsplätze aber im Norden der Stadt, sagte Köhler am Montagabend beim Parlamentarisches Abend des Eigentümervereins H+G Göttingen um den Vorsitzenden Dieter Hildebrandt.

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Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD)

Quelle: Hinzmann/Archiv

Spitzen aus Ratspolitik und Verwaltung diskutierten den neuen FNP. „Diesem Konflikt werden wir uns stellen müssen.“ Dieser stehe einer „kompakten Stadt“ entgegen. Stadtbaurat Thomas Dienberg merkte aber an, dass es im Norden kaum noch freie Flächen gebe. Nur noch nördlich der Otto-Hahn-Straße und diese lägen im Wasserschutzgebiet.

Gleichzeitig sagte Köhler, dass in Göttingen auch nicht mehr beliebig in die Fläche gebaut werden könne. Dem stehe aber auf der anderen Seite die in Göttingen verbreitete Meinung gegenüber, dass „ein Hochhaus schon ab dem vierten Stockwerk“ beginne, sagte Köhler. Hans-Georg Scherer, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt, warnte vor einem „krebsartigen Wuchenrungsprozess“ im Außenbereich, durch die Ausweisung neuer Bauflächen an den Stadträndern. „Göttingen kann mit Schönheit wuchern. Diese sollten wir nicht zerstören.“ Christian Henze (SPD) argumentierte hingegen, dass Flächen im Innenbereich für die benötigten neuen Wohnungen nicht ausreichten. „Wo also durchbrechen wir die Stadtgrenzen?“, fragte er.

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