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Patrick Humke kritisiert Staatsanwalt

Nach Strafbefehlsantrag Patrick Humke kritisiert Staatsanwalt

Nachdem die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehlsantrag gegen Patrick Humke zurückgenommen hat, will der Göttinger Ratsherr (Linke) juristische Schritte gegen die Anzeigeerstatter einleiten. Sein Rechtsanwalt Sven Adam kündigte an, auch zu prüfen, „inwieweit wir dienstaufsichtsrechtlich gegen die Staatsanwaltschaft vorgehen“.

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Nachdem die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehlsantrag gegen Patrick Humke zurückgenommen hat, will der Göttinger Ratsherr (Linke) juristische Schritte gegen die Anzeigeerstatter einleiten.

Quelle: Vetter

Göttingen. Die Ermittlungsbehörde hatte Humke vorgeworfen, während einer Sondersitzung des Sozialausschusses zur Flüchtlingsunterkunft auf den Zietenterrassen zwei von rund 350 Zuhörern als „rechte Neonazis“ bezeichnet zu haben.

Humke wiederum beschuldigt die Staatsanwaltschaft, seinen Arbeitgeber informiert und den Strafbefehl ausschließlich auf die Aussagen der Anzeigeerstatter, einer davon Mitglied der AfD, gestützt zu haben, anstatt Zeugen zu befragen.
„Der Beschuldigte Humke hat von seinem Recht Gebrauch gemacht, sich zur Sache und zu seinen Einkommensverhältnissen nicht zu äußern.

Die Staatsanwaltschaft hat auf dieser Basis einen hinreichenden Tatverdacht bejaht“, sagt Andreas Buick, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Humkes Beschuldigungen weist er zurück. Nach einem Tageblatt-Bericht, in dem der Politiker die Vorwürfe erst bestritt, seien weitere Teilnehmer befragt und der Strafbefehlsantrag zurückgenommen worden.

Derzeit, so Buick, sei davon auszugehen, dass Humke die Anzeigeerstatter nicht als „rechte Neonazis“ bezeichnete hat, sondern als AfD-Mitlieder, die mit Neonazis Seite an Seite auf einer Demonstration gelaufen seien.

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