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Eigentlich will eine Mehrheit im Bauausschuss keinen Golfplatz in Göttingens Süden. Auf einen entsprechenden Beschluss haben sie sich die Baupolitiker am Donnerstag aber dennoch nicht einigen können.

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Eigentlich will eine Mehrheit im Bauausschuss keinen Golfplatz in Göttingens Süden. Auf einen entsprechenden Beschluss haben sie sich die Baupolitiker am Donnerstag aber dennoch nicht einigen können.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die Verwaltung hatte eine Beschlussvorlage vorgelegt, in der es heißt: "Die Entscheidung in Bezug auf die Herausnahme von Flächen für die Einrichtung eines Golfplatzes soll nach Erstellung eines Vorentwurfs des Landschaftsplan respektive Flächennutzungsplan getroffen werden."

Sabine Morgenroth (Grüne) ging das aber nicht weit genug. Sie regte an, stattdessen einen im Juli vom Rat beschlossenen Antrag von Grünen, Piraten und Linken wieder aufzunehmen: "Die Verwaltung wird beauftragt, die Einrichtung eines Golfplatzes südlich von Göttingen aus dem Flächennutzungsplan zu streichen und dieses Vorhaben bei ihren konzeptionellen Überlegungen zur Neugestaltung des Flächennutzungsplans nicht weiter zu berücksichtigen.

Für die Annahme dieser Änderung fand sich am Donnerstag auch eine knappe Mehrheit aus fünf Stimmen von CDU und Grünen. Die SPD stimmte gegen die Änderung. Felicitas Oldenburg (FDP) enthielt sich. Christian Henze (SPD) kritisierte die Änderung: "Es darf keine Denkverbote geben." Für Oldenburg ist ein Golfplatz in Göttingen weiterhin "sportpolitisch wünschenswert".

Die Abstimmung über den nun geänderten Antrag endete in einem Patt: CDU und Grüne stimmten für den Antrag. SPD und FDP-Frau Oldenburg lehnten ihn ab. Der Antrag wurde nicht angenommen. Ein Vertreter der Linken, die den ursprünglichen Antrag im Juli mit eingebracht hatten, nahm am Donnerstag an der Sitzung nicht teil. Jetzt ist das Thema Golfplatz zunächst vom Tisch und wieder Teil der Debatte um die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes.

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