Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Persönlichkeitsentwicklung im Fokus

Lernpartnerschaft in Göttingen Persönlichkeitsentwicklung im Fokus

„Schulbetrieb“ heißt ein Projekt, das unter der Regie der Bildungsregion Göttingen bereits 44 Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben der Region initiiert hat. Jetzt ist die 45. unter Dach und Fach gebracht worden: Das Max-Planck-Gymnasium (MPG) kooperiert künftig mit fünf Partnern.

Voriger Artikel
Katzenhaus Luttertal wird Gnadenhof
Nächster Artikel
Rückt Deutschland nach rechts?

MPG-Schulleiter Wolfgang Schimpf mit Petra Reußner (Göttinger Werkstätten), Lüder Sudmann (Bildungsregion) und Siegfried Lieske (v.l.).

Quelle: Hartwig

Göttingen. Das MPG möchte künftig mit der Asklepios-Psychiatrie Niedersachsen, den Göttinger Werkstätten, der Universitätsmedizin (UMG), dem Sanitätshaus ORT sowie dem Pflegezentrum Luisenhof eng zusammenarbeiten.Die Institution Schule öffne sich, sagte MPG-Schulleiter Wolfgang Schimpf.

Hinwendung zum Menschen

Er ging ein auf „nachhaltige Veränderungen der Blickrichtung“, die derartige Kooperationen mit sich bringen würden. Die Partner seien nicht zufällig gewählt; sie verdeutlichten vielmehr die Grundidee des Projekts: die Hinwendung zu Menschen mit Einschränkungen. Dieser soziale Impuls werde, verbunden mit Begeisterung, zur Persönlichkeitsentwicklung der teilnehmenden Schüler beitragen.

Asklepios werde sich als Ausbildungsbetrieb vorstellen, und Einblick in die Themen Psychiatrie und Suchtprävention geben, sagte Gustav Süszer, Präventionsbeauftragter im Fachklinikum. Die Göttinger Werkstätten möchten zeigen, wie es gelingt, unterschiedliche Berufe im sozialen Bereich zu vereinen.

Alltagstaugliches Lernen

An der UMG sollen Schüler im Labor selbst aktiv werden können. „Bei uns lernt man Alltagstaugliches“, sagte ORT-Geschäftsführer Armin Asselmeyer. Und der Luisenhof, sagte Volker Leukefeld, ermögliche Schülern die Begegnung mit Hochbetagten

Von Markus Hartwig

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis