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Peta unterstellt Zirkus Tierquälerei

Anketten von Elefanten: Sprecher von Charles Knie weist Vorwürfe zurück Peta unterstellt Zirkus Tierquälerei

Die Tierrechtsorganisation Peta kritisiert die Göttinger Stadtverwaltung, weil sie ein Gastspiel des Zirkus Charles Knie ab Freitag in Göttingen genehmigt hat. Zudem wird in einer entsprechenden Peta-Mitteilung der Zirkus selbst für die Haltung seiner Elefanten gerügt: Die Elefanten würden unter den langen Transporten leiden, sie seien über Nacht angekettet und der Elefantentrainer Elvis Elrani stehe unter dem Verdacht der Tierquälerei.

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Die Tierrechtsorganisation Peta kritisiert die Göttinger Stadtverwaltung, weil sie ein Gastspiel des Zirkus Charles Knie ab Freitag in Göttingen genehmigt hat.

Göttingen. Dazu erklärt Patrick Adolph, Pressesprecher des Zirkus Charles Knie, dass es für Elefanten normal sei, sich für Wochen nicht hinzulegen.

Zwar würden die Elefanten über Nacht angekettet, doch sei dies vom Gesetz vorgegeben und die Fixierung schränke die Tiere „nicht negativ in ihrer Bewegung ein“. Weiter erläutert Adolph, es sei „unwahr, dass gegen den Elefantentrainer des Zirkus Charles Knie in Darmstadt ein Verfahren wegen Tierquälerei“ laufe.

Nach Aussage von Peta hätten „dutzende Städte“ den Zirkussen mit Wildtieren ein Gastspiel untersagt. Adolph erklärt hingegen, dass „die geplanten Verbote aufgrund der derzeitigen gültigen Rechtslage nicht erlassen oder wieder zurückgenommen“ worden seien.

Göttingens Verwaltungssprecher Detlef Johannson antwortet auf die Forderung von Peta, Wildtier-Dressuren zu verbieten: „Wir sehen nach wie vor keine Rechtsgrundlage für ein solches Verbot. Insofern hat sich an unserer Haltung nichts geändert, die bei den Beratungen im Rat und seinen Ausschüssen zu diesem Thema in den Jahren 2011 und 2013 deutlich geworden ist.“

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