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Pfandprojekt freut sich über Halbjahresbilanz

Einnahmen des Pfandprojekts „BonBons“ gestiegen Pfandprojekt freut sich über Halbjahresbilanz

Die Göttinger Tafel und der Verein Tagessatz freuen sich über eine erneut gestiegene Halbjahresbilanz ihres gemeinsamen Projektes „BonBons - für sozial Benachteiligte“. Beide Vereine sind glücklich über den erneuten Anstieg der Einnahmen.

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Die beiden Vereine "Göttinger Tafel" und "Tagessatz" sind dringend auf Einnahmen angewiesen.

Quelle: Jan Vetter

Göttingen. 5 687,75 Euro hat das Projekt bereits im ersten Halbjahr sammeln können. Das ist mehr als im ersten Jahr des Projekts 2013 überhaupt gesammelt werden konnte. Beide Vereine teilen sich das Geld zu gleichen teilen und verwenden es für verschiedene Dinge. Wohin genau das Geld fließt kann jeder Verein selbst für sich entscheiden. „Da das Geld nicht zweckgebunden ist, fließt es zum Beispiel in Aktionen oder laufende Projekte,“ erklärt Martina May von der Göttinger Tafel die Verwendungsbereiche ihres Vereins.

Der Weg, über den das Geld gesammelt wird, ist simpel: In acht Göttinger Supermärkten, beispielsweise in den Real-Märkten im „Kauf Park“ oder in der Großen Breite 6, hängen kleine rote Boxen neben den Pfandautomaten. Hier kann jeder Kunde, der sein Leergut zuvor in den Automaten eingeworfen hat, selbst entscheiden: Den Bon behalten oder ihn spenden? Möchte er ihn spenden, wirf er ihn einfach in den kleinen Kasten ein. Jede kleine Summe hilft. „Einmal in der Woche kommen dann unsere Fahrer und leeren die Bon-Behälter,“ erklärt May weiter. Sie lösen dann die Bons ein, das dabei eingesammelte Pfandgeld wird eingezahlt.

„Für beide Vereine sind die Einnahmen aus dem Projekt absolut notwendig“, erklärt May die Wichtigkeit des Projekts. Für die Mitarbeiter in den Supermärkten sei es natürlich viel Arbeit und für die Kunden oft eine lange Wartezeit, wenn jemand mit so vielen Bons an die Kasse kommt, aber für die Vereine lohnt es sich, heißt es weiter.

Zahlen, Daten, Fakten

Seit Bestehen des Göttinger Spendenzentrums wurden hier nach Angaben der Stadtverwaltung etwa 800 Personen mit über 10 000 Bekleidungsteilen, über 920 Paar Schuhen, etwa 500 Koffern sowie unzähligen Mengen an Küchen- und Geschirrbedarf, Bettwäsche, Erstlings- und Babybedarf, Spielzeug, Schul- und Sportbedarf versorgt. Darüber hinaus wurden vorübergehend in der Sporthalle auf den Zietenterrassen untergebrachte Geflüchtete ausgestattet und Flüchtlingsunterkünfte direkt mit Sport-, Schul- und Bastelmaterial sowie Spielsachen unterstützt.

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