Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Phantasievolle Wagen beim Kirmesumzug in Ballenhausen

Fliegender Teppich, Griechen und Maulwürfe Phantasievolle Wagen beim Kirmesumzug in Ballenhausen

Klein, aber fein – so präsentierte sich der Kirmesumzug in Ballenhausen. Die Einwohner zogen als Griechen, Scheichs, Matrosinnen oder Maulwürfe mit phantasievoll geschmückten Wagen durch den Ort.

Voriger Artikel
Installationen der Künstlerin Nikola Dicke an Kirche in Klein Schneen
Nächster Artikel
Führung über Göttinger Wallpromenade
Quelle: Heller

Ballenhausen. „Tausedundeine Nacht“ war das Motto einer privaten Gruppe, die ein Fahrzeug zum fliegenden Teppich samt Wunderlampe umgestaltet hatte. Die Passagiere gingen als Bauchtänzerinnen und Scheichs. Das besondere am Fahrzeug: Es war nicht wie üblich ein Trecker mit Anhänger, sondern ein 7,50 Meter langes Auto. Es handele sich um einen Ford Mondeo, der um 2,20 Meter verlängert und schon öfter bei der Kirmes eingesetzt worden sei, erklärten Ernst-Christoph Beuermann und Dominik Kühn.

Die Griechenlandkrise hatte sich eine andere private Gruppe vorgenommen, deren Mitglieder in antiken Gewändern durch den Ort zogen. „Grieche müsste man sein, da kommt das Geld von ganz allein“ stand auf dem von Säulen gezierten Wagen. In Ballenhausen gebe es keine Bankenkrise war dort ebenfalls zu lesen – als Anspielung auf zahlreiche im Ort aufgestellte Sitzbänke.

„Make Kirmes, not war“, meinte hingegen die Initiative „Next Generation Ballenhausen“, deren Mitglieder in Love-and-peace-Manier durch den Ort fuhren. Die Initiative hatte die Kirmes in den vergangenen Jahren organisiert. In diesem Jahr haben die Aufgabe erstmals die Kirmesmacher übernommen.

„Wer nicht singt im Chor, der hat kein Humor“, schrieb der Gemischte Chor Ballenhausen auf seinem mit Sonnenblumen geschmückten Wagen. Mit Matrosinnen an Bord schipperte der Karnevalsclub mit einem Schiffswagen durch den Ort. Die Fußballdamen des SV Rot-weiß Ballenhausen präsentierten jede Menge Maulwürfe als Neuzugänge – auf Plakaten und überlebensgroß mit entsprechendem Kostüm. Den Grund für diese Gestaltung des Wagens kann Katja Stockfisch leicht erklären: ein Blick auf den hügeligen Sportplatz reicht.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 3. bis 9. Dezember 2016