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Viele Vergiftungsfälle

Pilzsaison: Viele Vergiftungsfälle

Später Start in die Pilzsaison: Nachdem im September und Anfang Oktober nur wenige Pilze wuchsen, sprießen sie jetzt doch noch in der Natur. Im Giftinformationszentrum Nord (Giz) an der Universitätsmedizin Göttingen jedenfalls gehen seit vergangener Woche täglich mehrere Anrufe zu Pilzvergiftungen  ein.

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Tödlich giftig ist der Grüne Knollenblätterpilz mit seinem meist olivgrünen Hut. Er wächst unter Laubbäumen, besonders unter Eichen.

Quelle: dpa

Göttingen. "Wir haben derzeit jede Menge Anfragen", so Andreas Schaper, einer der beiden Direktoren des Giz. "Darunter waren bereits etliche schwere Verdachtsfälle - auch bei Kindern", so der Wissenschaftler.

Andreas Schaper, einer der beiden Direktoren des Giz.

Quelle: R

Vor allem Vergiftungen mit Anatoxin, dem Gift, das auch im Knollenblätterpilz steckt, seien als schwere Fälle auch in der Region bekannt  und dem Giz gemeldet worden. .Das GIZ ist für den gesamten Norddeutschen Raum zuständig, die Mediziner und andere Fachleute dort beraten Ärzte und Laien in vier Bundesländern. Ein Fall, der auch im Giz nicht zu den alltäglichen Pilzvergiftungen zählt, war kürzlich ein Kind, das von einem Pilz namens Kahler Krempling probiert hatte. Die Folge: das bedrohliche so genannte Paxillus-Syndrom, das zu einer Auflösung der roten Blutkörperchen führt.

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