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Piraten begrüßen Erdwärme-Projekt der Uni Göttingen

"Spannender Beitrag zur Energiewende" Piraten begrüßen Erdwärme-Projekt der Uni Göttingen

Die Göttinger Piraten begrüßen das Vorhaben der Universitätsenergie Göttingen GmbH und und der Geothermie-Gruppe des Geowissenschaftlichen Zentrums, den geologischen Untergrund Göttingens mittels Schallwellen zu untersuchen. Damit soll geklärt werden, inwiefern Erdwärme künftig bei der Energieversorgung der Universität und Universitätsmedizin Göttingen (UMG) eine Rolle spielen könnte.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen.  "Die letzten derartigen Untersuchungen liegen ein Jahrzehnt zurück und legten damals den Schluss nahe, dass sich Geothermie in Göttingen vielerorts nicht besonders gut nutzen lasse. Doch die damals ermittelten Daten sind inzwischen veraltet, die Technik weiter fortgeschritten", sagt Niels-Arne Münch, Vorsitzender und energiepolitischer Sprecher des Kreisverbandes der Piraten.
  
"Die Universität und dort besonders die geowissenschaftliche Fachrichtung leistet durch dieses anerkennenswerte Geothermie-Projekt einen spannenden Beitrag zur Energiewende, einer der wichtigsten Aufgabenstellungen unserer heutigen Generation", sagt Münch. Universität und UMG gehörten zu den größten Energieverbrauchern der Region. "Jahr für Jahr werden Ende Dezember zahlreiche Uni-Einrichtungen für mindestens zwei Wochen geschlossen, weil die Heizkosten kaum noch bezahlbar sind", so Münch. Sollte es möglich sein, bei der künftigen Energieversorgung der Universität Erdwärme einzubinden, könnte sich der Verbrauch an fossilien Energieträgern spürbar reduzieren. Nebenbei würde dies nicht nur der Universität auf lange Sicht Geld sparen. Nach Angaben von Romas Bielke, Sprecher der Uni Göttingen, betragen die Kosten für den Energieverbrauch von Universität und UMG pro Jahr gut 30 Millionen Euro. Es sei zwar richtig, dass es seit 2006 Jahr für Jahr Ende Dezember eine Betriebsruhe für verschiedene Bereiche wie Verwaltung und Labore gebe, "um den Energieverbrauch herunterzufahren". Diese gelte aber lediglich vom zweiten Weihnachtstag bis Neujahr, also keine zwei Wochen, so Bielke. Zudem hätten zu der Zeit die meisten Mitarbeiter in den betroffenen Abteilungen ohnehin frei. Wichtige Einrichtungen wie die Universitätsbibliothek würden hingegen nicht geschlossen.  afu

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