Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Piraten erneuern Kuqua-Kritik

Kunstquartier Piraten erneuern Kuqua-Kritik

Angesichts der Siegerentwürfe des Architekturwettbewerbes für das künftig Kunstquartier (Kuqua) erneuert der Kreisverband der Piratenpartei seine Kritik am Verfahren.

Voriger Artikel
Maskierter mit Messer erbeutet Bargeld
Nächster Artikel
SPD-Kandidaten für den Göttinger Kreistag

Siegerentwurf des Architektenwettbewerbes für das Göttinger Kunstquartier.

Quelle: r

Göttingen. Insbesondere die aus Piratensicht unausgewogene Zusammensetzung der Jury und das Fehlen von Mitwirkungsmöglichkeiten der Bevölkerung stört die Piraten. Es sei in den meisten Entwürfen die traditionelle Bauweise in der historisch geprägten Innenstadt "in keiner sichtbaren Weise gewürdigt" worden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Kritik an fensterlosem Bau

Die Piraten bleiben auch inhaltlich bei ihrer Kritik an der Vorgabe eines fensterlosen Baus. Fassaden wie die der Siegerentwürfe fänden sich in jedem Gewerbegebiet. "Eine Stampfbetonfassade gehört nicht in eine historische Fachwerk-Innenstadt", sagt Francisco Welter-Schultes und stellt sich die Frage, warum Göttingens historischer Kern nicht unter Ensembleschutz gestellt werde, um ihn vor fortschreitender Zerstörung zu bewahren.

Zum Kuqua wollen die Piraten eine neue Ausschreibung. Dann solle die Bevölkerung selbst als Jury entscheiden.      

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 3. bis 9. Dezember 2016