Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
Piraten gegen Videoüberwachung

Nikolaistraße Piraten gegen Videoüberwachung

Auf Kritik bei der Ratsfraktion der Piratenpartei stoßen das Anfang Juni in Kraft getretene Alkoholverbot in der Nikolaistraße und die gestern von Polizeichef Thomas Rath in die Diskussion eingebrachte Videoüberwachung.

Voriger Artikel
„Jung und schwungvoll wie noch nie“
Nächster Artikel
Perfide Schockanrufe bei Russlanddeutschen

Göttingen. „Anstatt Ursachen auf den Grund zu gehen oder gar Toleranz zu üben, wird nach Ausweitung des Alkoholverbotes und dem Allheilmittel Videoüberwachung geschrien“, schreiben die Ratsmitglieder Martin Rieth und Tobias Schleuß.

„Schierer Aktionismus“, obwohl Verbot und verschärfte Kontrollen „offensichtlich“ ihr Ziel verfehlten. Einer Videoüberwachung bescheinigen Rieth und Schleuß Erfolglosigkeit. Ein Verbot sei „billig und immer einfach und nie nachhaltig“.

Überwachung und Verbote sind für sie „Zeichen unreflektierter Handlungen“ und deren politische Genehmigung sei „intolerant und einfallslos“. Es fehle den Verantwortlichen an Konzepten und dem Sachverstand, die Ursachen anzugehen. „Doch vielleicht ist das gar nicht gewollt. Soll hier ein Täterprofil heraufbeschworen werden, um pauschale Überwachungsmaßnahmen zu rechtfertigen oder einem gewissen Klientel zu zeigen, man sei nicht untätig?“, fragen sie.

Parkähnliche Orte im Innenstadtbereich wie der Wilhelmsplatz mit Kiosk, Imbiss und Sitzmöglichkeiten ohne Verzehrzwang seien die richtige Alternative für Jugendliche, „wenn sonst alles gestrichen wurde“. Nach der Umgestaltung des alten Stadtbad-Gelände sei wieder eine Chance vergeben worden, meinen die beiden Piraten. Statt einer „weiteren Beschneidung der Bürgerrechte und Überwachung der Öffentlichkeit“ fordern die Piraten „Angebote statt Verbote“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Vier Verfahren eingeleitet

Es ist eine laue  Sommernacht. Wie gemacht, um in den Parks der Stadt zu feiern. Für Polizei und Ordnungsdienst der Stadt wie bestellt, um in den Parks der Stadt und in der Partymeile Nikolaistraße zu kontrollieren.

mehr
Bundestagswahl: Die Kandidaten im Netz