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Pläne für neues Wohnqurtier am Nonnenstieg

Mehr Wohnungen Pläne für neues Wohnqurtier am Nonnenstieg

Die Wohnungsgenossenschaft Göttingen will am Ende des Nikolausberger Wegs 34 Garagen und drei Gebäude abreißen und dort höhere Häuser mit deutlich mehr Wohnungen bauen. Bei einer ersten Bürgerinformation haben die Genossenschaft und die Stadtverwaltung rund 100 Anwohner über das Vorhaben informiert.

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Am Nonnenstieg in Göttingen will die Wohnungsgenossenschaft neue Wohnhäuser bauen.

Quelle: CH/Symbolbild

Göttingen. In Göttingen fehlten rund 4000 Wohnungen, begründete Carlo Scherrer, Vorstandsmitglied der Genossenschaft, das Vorhaben im Bereich des Bebauungsplans „Nonnenstieg Nordwest“. Das betroffene Grundstück habe das Potenzial zur „Nachverdichtung“. Derzeit stehen dort die drei zweigeschossigen Gebäude Nikolausberger Weg 140-144 mit zwölf Wohnungen. Diese älteren Gebäude sollen neuen drei- bis fünfgeschossigen Bauten mit rund 100 Wohnungen weichen. Etwa 7800 Quadratmeter Wohnfläche seien möglich, so Scherrer. Die Parkplätze sollen teilweise in Tiefgaragen verlegt werden.

Das Verfahren stehe noch ganz am Anfang, deswegen gebe es auch noch keine konkreten Pläne, betonten Scherrer und auch Maik Lindemann von der Stadtverwaltung. Es gehe darum, die Bürger schon frühzeitig einzubinden. Einen städtebaulichen Wettbewerb als Grundlage für den Bebauungsplan werde es erst noch geben. Die Aufgabenstellung für den Wettbewerb und dessen Ergebnis sollen bei weiteren Bürgerinformationen erörtert werden. Baubeginn soll 2019 sein, die Fertigstellung des Quartiers ist 2021 geplant.

Die Anwohner gaben einige Anregungen zu dem Vorhaben, äußerten aber auch Kritik. So wurden ein höheres Verkehrsaufkommen, eine schlechtere Wohnqualität und eine Verringerung der Spielplatzflächen befürchtet. Das Hauptverkehrsaufkommen auf dem Nikolausberger Weg werde durch Pendlerverkehr verursacht, entgegnete Scherrer. Eine Verkleinerung der Spielplatzflächen sei nicht geplant. Eine möglichst gute Wohnqualität zu erreichen, werde Ziel des städtebaulichen Wettbewerbs sein. Die innerstädtische Entwicklung von Wohnraum sei ein politisches Ziel, das auch ökologische Gründe wie eine Minimierung des Verkehrs habe, ergänzte Lindemann.

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