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Ein Thema, das uns alle betrifft

Planspiel zur Klimapolitik Ein Thema, das uns alle betrifft

Bei einem Planspiel mit dem Thema „Südsicht- ein klimapolitischer Perspektivwechsel“ haben sich Schüler der zehnten und elften Klassen des Felix-Klein-Gymnasiums aktiv mit den Folgen des Klimawandels auseinander gesetzt.

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Felix Staats vom Felis-Klein-Gymnasium spricht vor dem Plenum.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Das Projekt wurde von Mitarbeitern der Landesgemeinschaft Agenda 21 Nordrheinwestfalen (LAG 21 NRW) in Zusammenarbeit mit der Stadt Göttingen im Neuen Rathaus organisiert. Die Idee dieser „Südsicht“ ist, eine vorgegebene klimatische Problematik von Entwicklungs- und Schwellenländern in einem Planspielszenario zu lösen. Am Ende des Projekttages stellten die Schüler unterschiedliche Lösungen vor.

Konstruktive Diskussionen

„Wir haben konstruktiv über die verschiedenen Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden, die damit verbundenen Kosten und die Dauer der Umsetzung diskutiert.“ So beschreibt Julia Hämer, die Leiterin des Planspiels, den fünfstündigen Verlauf. Während des Projektes nahmen die Schüler vorgegebene Rollen von Kommunalpolitikern aus der imaginären Gemeinde Selvagalpa ein.

Schwere Entscheidungen

Für diese versuchten sie in eigener Verantwortung unterschiedliche Lösungen, wie etwa Wiederaufforstung, zu verwirklichen. Dass solche Entscheidungen schwer zu treffen sind, findet auch die 14-jährige Bernadette Dornieden: „Man merkt durch dieses Projekt, dass nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen. Besonders im finanziellen Bereich.“

Von Jessica Sippel

Stimmen zum Planspiel

Klimawandel ist in der Schule ein großes Thema. Trotzdem ist es wichtig sich auch außerhalb damit zu beschäftigen“, erklärt Felix Staats. „Das ist nicht nur Aufgabe der Politik, sondern auch von jedem persönlich“, findet der 16-Jährige. Die Schüler haben den Eindruck, dass sich nicht ausreichend mit dem Thema Klimawandel und Klimaschutz beschäftigt wird.

Alexander Eisenbart

Quelle: Wenzel

„Es ist ein Thema, das uns alle betrifft. Vor allem uns Jugendliche, da wir die Zukunft tragen müssen“, sagt der 15-jährige Alexander Eisenbart. Er erklärt, dass der Klimaschutz auch bei ihm zu Hause ein großes Thema ist. Seine Familie ist größtenteils mit dem Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln in Göttingen unterwegs. „Viele Menschen denken nicht an die Nachwelt, nur an das Jetzt“, meint er.

Jonas Klaß

Quelle: Wenzel

Dass Viele keine „nachhaltige Einstellung“ haben, findet auch Jonas Klaß: „Ich habe den Eindruck, dass vor allem in der Wirtschaft immer nur ans Geldverdienen und Geldsparen gedacht wird.“ Der 15-jährige erklärt, dass alle Menschen gleichermaßen betroffen seien, selbst wenn viele glaubten sie würden die Folgen nicht mehr miterleben. pjs

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