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Planungen für das Gothaer Haus

Zwischenbericht im Bauausschuss Planungen für das Gothaer Haus

Wie und im welchem Umfang soll das Gelände des früheren Gothaer Hauses in der Weender Straße künftig genutzt werden? Antworten soll ein Rahmenplan liefern, den das Architekturbüro Pape + Pape aus Kassel im Auftrag der Stadtverwaltung erstellt. Diese will am Donnerstag einen Zwischenbericht vorlegen.

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Gothaer Haus

Quelle: Heller

Göttingen. Für die Planer hatte die Stadtverwaltung zwei städtebauliche Aufgaben gestellt: Zum einen sollen die „vorgefundenen Defizite“ der vorhandenen Bebauung beseitigt werden, zum anderen die „vorhandenen Potenziale des Baugrundstücks“ herausgearbeitet werden. „Maßvoll und sensibel“ sollen sich die Neubauten in das Umfeld einfügen und auf die vorhandene Bebauung reagieren, die Verkehrsbeziehungen vor allem des Bus- und Radverkehrs sollen berücksichtigt werden, lauteten weitere Anforderungen an den Rahmenplan. Vier Varianten für eine Neubebauung des Geländes sollen am Donnerstag im Bauausschuss vorgestellt werden.

Allen Varianten gemein ist, dass die jetzigen Arkaden wegfallen sollen und Platz für einen sechs Meter breiten Gehweg machen sollen. In allen Varianten gehen die Planer davon aus, dass auf dem Gelände zwei l-förmige Gebäude entstehen, die einen frei zugänglichen Innenhof umschließen. Die Ecke von Weender und Jüdenstraße soll durch einen „Herausgekippte Erkerfigur“ betont werden. Unterschiede gibt es etwa darin, ob das Haus Jüdenstraße 41 dem Neubau weicht oder wie weit der Neubau an die Grundstücksgrenzen rückt.

In einer der Varianten sind Vorstellungen der benachbarten Reformierten Gemeinde eingeflossen. Pastor Michael Ebener erläuterte, dass der Gemeinde drei Dinge bei der Planung wichtig sind. „Und ist wichtig, dass wir als Kirche sichtbar sind“, sagt er. Daher solle der Neubau die Sichtachse von der Weender Straße die Obere Karspüle hinauf zur Kirche nicht verdecken. Zudem solle die Kirche als „hoher, lichter Raum“ erhalten bleiben. Gleiches gelte für die Kinderstagestätte der Kirche. Er wünsche sich, „eine Beschattungssituation“ durch den Neubau, die für Kirche und  Kinderstagestätte „erträglich“ bleibe. Ebener lobte, dass die Gemeinde von der Verwaltung schon sehr früh in die Planungen einbezogen worden ist.

Hintergrund der Planungen ist der Verkauf des Gothaer-Hauses und des knapp 3200 Quadratmeter großen Grundstücks an die Düsseldorfer Projektentwicklungsgesellschaft Development Partner AG zum Ende 2015. Sie plant nun den Abriss des 1975 gebauten Gebäudes. Ein neues Geschäftshaus soll entstehen.

Der Bauausschusses tagt am Donnerstag, 7. April, um 16.15 Uhr in Raum 118, Hiroshimaplatz 1-4.

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