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Architektenwettbewerb im kommenden Jahr

Planungen für das ehemalige Gothaer Haus Architektenwettbewerb im kommenden Jahr

Die Vorbereitungen für die Umgestaltung des Areals des ehemaligen Gothaer-Gebäudes an Weender Straße laufen. Die Verwaltung hat einen Vorschlag vorgelegt, wie die Weender Straße künftig aussehen kann. Einen Architektenwettbewerb für den geplanten Neubau will der Investor Anfang 2017 ausloben.

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Das Gothaer Haus in der Weender Straße

Quelle: Archiv

Göttingen. "An unseren Plänen hat sich nichts geändert", sagt  Projektentwicklerin Maike Müller von der Düsseldorfer Gesellschaft Development Partner AG, die das Grundstück zu Beginn des Jahres gekauft hatte. Die Pläne sehen den Abriss des in die Jahre gekommenen, 1975 gebauten, ehemaligen Gothaer-Hauses vor. Ein neues Geschäftshaus mit Platz für Einzelhandel im Erdgeschoss und erstem Stock soll entstehen. Ein Architektenwettbewerb für den Neubau ist nach Müllers Auskunft in Vorbereitung. Anfang des Jahres soll der Wettbewerb ausgeschrieben werden. Mit Ergebnissen rechnet Müller ab Mitte 2017.

Weniger Platz für Fußgänger

Als Grundlage für den Wettbewerb und den Rahmenplan für das knapp 3200 Quadratmeter große Gelände hat die Verwaltung jetzt Pläne vorgelegt, die sich mit der Umgestaltung der Weender Straße zwischen dem Carré und dem Gothaer Haus befassen. Danach soll die Straße um 1,5 Meter auf dann 8,5 Meter Breite verschmalert werden. Das wirke sich "sich positiv auf die Gestaltung des öffentlichen Raumes aus", heißt es in der Vorlage. Die Weg für Fußgänger beim Überqueren der Straße sei kürzer und die Breite genügend, dass auf beiden Seiten Busse halten können. Fahrradfahrer würden nicht behindert, nur der Autoverkehr. Auch der Gehweg auf der Seite des Carrés soll um knapp 1,8 Meter schmaler werden. Die verbleibenden 7,5 Meter Gehwegsbreite seien "aus verkehrsplanerischer und gestalterischer Sicht" ausreichend. Der Fußweg vor dem Neubau soll 5,2 Meter breit werden. Für den Straßenbau rechnet die Verwaltung mit Kosten von 905000 Euro inklusive Planungskosten.

"Modernes Geschäfts- und Wohnhaus"

Um das Grundstück optimal nutzen zu können, werde es künftig an dem Neubau keine Arkaden mehr geben, kündigte Müller an.  Development Partner plant nach eigenen Angaben den Neubau eines „modernen Geschäfts- und Wohnhauses“ mit einer Gesamtmietfläche von rund 7000 Quadratmetern. Im Untergeschoss sollen zudem mehr als 60 Stellplätze entstehen.

Sichtachse zur Reformierten Kirche erhalten

Erste Entwürfe eines von dem Kasseler Architekt Tore Pape vorgelegten Rahmenplanes sehen entlang der Weender Straße und Jüdenstraße ein dreigeschossiges L-förmiges Gebäude mit Giebeldächern vor. Daran soll sich ein zweistöckiges Gebäude im Zentrum des Areals anschließen. In der Nord-Ost-Ecke ist dann eine ebenfalls dreistöckige Bebauung geplant, die zur Seite der benachbarten Reformierten Gemeinde einstöckig geplant ist. Vertreter der Kirche plädierten dafür, dass der Neubau die Sichtachse von der Weender Straße die Obere Karspüle hinauf zur Kirche nicht verdecken soll.

Der Bauausschuss des Rates befasst sich mit dem Thema Gothaer Haus am Donnerstag, 20. Oktober. Beginn der Sitzung ist um 16.15 Uhr in Raum 118 des Neues Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4.

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