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Politik will Schulsekretariate stärken

Zusatzstelle für Flüchtlingsbetreuug geplant Politik will Schulsekretariate stärken

Die Schulpolitiker im Göttinger Kreistag wollen die Sekretariate in den kreiseigenen Schulen stärken. Und sie wollen eine neue Stelle im Kreishaus einrichten, über die Bildungsangebote für Flüchtlinge koordiniert werden sollen. 

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Die Schulpolitiker im Göttinger Kreistag wollen die Sekretariate in den kreiseigenen Schulen stärken. Und sie wollen eine neue Stelle im Kreishaus einrichten, über die Bildungsangebote für Flüchtlinge koordiniert werden sollen. 

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Schulsekretariate würden an den Schulen wichtige Funktionen für einen reibungslosen Ablauf übernehmen, erklärten Vertreter der Gruppe von SPD und Grünen im Schulausschuss des Kreistages.

Allerdings sei die personelle Ausstattung an den Schulen in Trägerschaft des Kreises in den zurückliegenden Jahren „tendenziell zurückgegangen“. Das will die Gruppe ändern. Sie schlägt vor, ein neues Berechnungsmodell für die Sekretariatsstunden zu erarbeiten. Zurzeit bekommen Schulen einen Personalstundensatz der sich nach Schulform und Schülerzahl richtet.

Ziel müsse „eine auskömmliche Versorgung“ sein. Ein Vorstoß, den auch die CDU/FDP-Gruppe unterstützt. Sie wollte eigentlich sofort die sogenannten Kennzahlen für diesen Bereich  im Haushaltsplan für 2016 und damit die Arbeitsstunden in den Sekretariaten erhöhen. Diesen Vorschlag zog die Gruppe vorerst zurück und unterstützte stattdessen den Antrag von SPD und Grünen. Er soll im Dezember im Kreistag diskutiert werden.

Eine zusätzliche Stelle wollen die Fraktionen ab kommenden Jahr auch im Bereich Flüchtlingsbetreuung einrichten. Eine Stelle, die dann nicht der Kreis, sondern das Bundesbildungsministerium zahlen wird. Unter dem Schlagwort „Bildung ist der Schlüssel zur Integration“ will das Ministerium nach eigenen Angaben in allen rund 400 Kreisen und kreisfreien Städten Koordinator finanzieren, die Sprachunterricht, Berufsausbildungskurse und andere Angebote für Flüchtlinge koordinieren sollen.

Die Politiker im Schulausschuss waren sich einig, dass sich auch der Kreis Göttingen beteiligen und die avisierte finanzielle Hundert-Prozent-Förderung beim Ministerium beatragen soll. Dann muss sie aber auch im Haushaltsplan verankert werden. Fazit: Hundert Prozent Zustimmung im Ausschuss.

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