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Politiker besuchen Elternhaus

Universitätsmedizin Göttingen Politiker besuchen Elternhaus

Die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler und Roy Kühne haben das Elternhaus für das krebskranke Kind am Universitätsklinikum besucht. Im Gespräch mit dem Vorstand des Trägervereins ging es um den Ausbau der Nachsorge.

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Zu Besuch im Elternhaus

Quelle: R

Göttingen. Erst vor wenigen Tagen hatte sich auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) am Rande des Jahresempfangs der Universitätsmedizin Göttingen ein persönliches Bild von der Arbeit des Elternhauses gemacht. In dem Gespräch mit den Politikern hoben die Vertreter des Elternvereins laut einer Mitteilung die Bedeutung der Nachsorge hervor. „Schon immer“, so der stellvertretende Vorsitzende der Elternhilfe, Otfried Gericke, „haben unsere psychosozialen Fachkräfte die Familien auch nach dem Klinikaufenthalt ihrer Kinder weiter begleitet. Aber häufig fehlte für diese Nachsorge neben der Begleitung der Eltern die nötige Zeit. Wir haben deshalb seit einem halben Jahr in unserem Haus ein spezielles Nachsorgebüro eingerichtet.“

Wer als Kind oder Jugendlicher an Krebs erkrankt, habe heute im Durchschnitt eine Überlebenschance von 80 Prozent, heißt es in der Mitteilung. So erfreulich diese Zahl sei, so deutlich sei, dass die Erkrankung ihre Spuren hinterlasse, die die Lebensqualität beeinträchtigten. Nicht nur bei der Rückkehr in den Alltag, sondern auch noch Jahrzehnte später hätten Überlebende mitunter mit den Langzeitfolgen ihrer Krebserkrankung zu kämpfen. Insbesondere bei lebenswichtigen Entscheidungen wie der Schul- oder Berufswahl sei oft eine fachlich fundierte Beratung nötig. Man rechne damit, dass es in Deutschland heute mindestens 30 000 Überlebende nach Krebs im Kinder- oder Jugendalter gebe.

In den Gesprächen mit den Politikern sei es um die Frage gegangen, wie bundesweit Beratungsstellen geschaffen werden können, an die sich Menschen, die als Kind oder Jugendlicher an Krebs erkrankt waren, mit ihren Problemen wenden können. Offen sei, wie solche Beratungsstellen finanziert werden können.

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