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Politiker in Diemarden gegen Golfplatz in Göttingen-Geismar

Sorge um Natur Politiker in Diemarden gegen Golfplatz in Göttingen-Geismar

Gegen einen Golfplatz südlich von Geismar haben sich jetzt die Politiker im Ortsrat von Diemarden ausgesprochen. Es gebe verschiedene Vorbehalte gegen die geplante Anlage in unmittelbarer Nachbarschaft des Dorfes, sagte Ortsbürgermeister Martin Worbes (Grüne). Dazu gehöre auch die Sorge um die Natur und den schon einmal geplanten Bau einer Göttinger Südumgehung.

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Quelle: Hinzmann

Diemarden/Göttingen . Im Bereich einer ehemaligen Bauschuttdeponie zwischen Geismar und Göttingen ist ein 75 Hektar großer Golfplatz geplant, auf Ackerflächen der Stadt Göttingen. Das Projekt ist in der Stadt umstritten. Diemarden habe zwar kein Mitspracherecht bei einer Entscheidung für oder gegen den Golfplatz, trotzdem sei er Thema während der jüngsten Ortsratssitzung gewesen. 

Zum einen gebe es Sorgen um besondere Tier- und Pflanzenarten auf dem Areal, deren Lebensraum zerstört werden könnte, sagte Worbes. Zum anderen habe ein Diemardener Biolandwirt Ackerflächen in dem betroffenen Bereich von der Stadt gepachtet und über einen  langen Zeitraum auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt. 

Für ihn wäre es ein großer Verlust, wenn er die Flächen für einen Golfplatz abgeben und an anderer Stelle Ersatz schaffen müsse. Und schließlich fürchteten einige Ortspolitiker, dass ein Golfplatz eine Umgehungsstraße für den Verkehr aus Richtung Osten zur Autobahn für immer verhindern würde. Die sogenannte Südumgehung sollte ebenfalls an der Deponie vorbei führen. Das Projekt wurde nach heftiger Debatte auf politischer Ebene und in Bürgerforen vor fünf Jahren allerdings aufgegeben.

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