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Polizei ermittelt„akribisch“

Mutmaßliche sexuelle Belästigung im Badeparadies Eiswiese Polizei ermittelt„akribisch“

Noch ist der Fall einer mutmaßlichen sexuellen Belästigung im Badeparadies Eiswiese nicht aufgeklärt. Am Sonnabend soll ein zwölfjähriges Mädchen dort von einem Syrer möglicherweise belästigt und unter Wasser am Gesäß berührt worden sein.

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Das Badeparadies Eiswiese.

Quelle: Heller (Archivfoto)

Göttingen. Jasmin Kaatz, Sprecherin der Göttinger Polizei, berichtet, dass das 1. Fachkommissariat „angesichts des im Raum stehenden Tatvorwurfes bei den weiteren Ermittlungen sehr akribisch“ vorgehe. „Es wird also noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, den genauen Sachverhalt abzuklären“, sagte Kaatz. Über andere Vorfälle mit mutmaßlich sexuellem Hintergrund durch Asylsuchende im Badeparadies in der jüngsten Vergangenheit lägen der Polizei keine Erkenntnisse vor, sagte sie.

Drei statt zwei Freundinnen

Die Zwölfjährige war mit drei 13-jährigen Freundinnen in dem Bad. Sie gab an, dass der 29 Jahre alte Syrer sie am Po berührt habe. Dieser bestreitet das. Die Polizei hatte in einer ersten Pressemitteilung zunächst von zwei weiteren Mädchen gesprochen.

Grabschereien und sexuelle Belästigungen seien im Badeparadies nicht an der Tagesordnung, sagte Göttingens Bäderchef Alexander Frey. „Sie kommen vor, aber sicher nicht täglich. Und sie gehen quer durch alle Nationalitäten.“ Wenn seine Mitarbeiter von einem solchen Vorfall im Bad erführen, gingen sie sehr „robust“ vor, um die Opfer zu schützen, erläuterte Frey.

Im aktuellen Fall vom Sonnabend hatten sich die Kinder an den Schwimmmeister gewandt. Der stellte dann den 29 Jahre alten Beschuldigten und seine beiden 20 und 24 Jahre alten Begleiter zur Rede und alarmierte die Polizei. Zurzeit seien seine Mitarbeiter dabei, Aufzeichnungen der Überwachungskameras im Bad auszuwerten, sagte Frey.

Aufsehen bei Facebook

Der Fall hatte am Sonnabend und Sonntag auf Facebook für Aufsehen gesorgt. Die Mutter eines der 13-jährigen Mädchen schilderte dort den Vorfall und bezeichnete alle Flüchtlinge pauschal als „Dreckspack“. Der Beitrag wurde inzwischen knapp 500-mal in dem sozialen Netzwerk geteilt und mit rassistischen und fremdenfeindlichen Aussagen kommentiert. Die Eltern der anderen Mädchen distanzieren sich entschieden von dem Facebook-Eintrag.mib

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