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Polizei hat Großbaustellen unter Beobachtung

Enge Abstimmung mit der Stadt Polizei hat Großbaustellen unter Beobachtung

Die beiden Großbaustellen, der Ausbau Bundesstraße 27 und die Sanierung des Düstere-Eichen-Weges (Tageblatt berichtete), beschäftigen auch die Göttinger Polizei.

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Nadelöhr Zimmermannstraße: Durch kurze Ampelphasen und Berufsverkehr kommt es hier häufiger zu Staus.

Quelle: Theodoro da Silva

Zwar sei es bei den Bereichen noch nicht zu Unfällen gekommen, sagt Jürgen Spuddig, Sachbearbeiter Verkehr bei der Göttinger Polizei. Man habe den Verkehr dort unter Beobachtung.

Im Kreuzungsbereich von Nikolausberger Weg, Ewaldstraße, Kreuzbergring und Düstere-Eichen-Weg ist nach Spuddigs Auskunft der Kontaktbereichsbeamte vermehrt im Einsatz, um sich ein Bild von der Verkehrssituation zu machen. Komme es zu Schwierigkeiten, werde sehr schnell mit der Stadt nach Lösungen gesucht. So habe man etwa erst am Mittwoch zusätzliche Baken im Nikolausberger Weg aufgestellt, um die aus Nordosten vom Klausberg kommenden Autofahrer davon abzuhalten mit einer 180-Grad-Kurve in die Ewaldstraße abzubiegen und so die Gefahr für Radfahrer einzudämmen. Nach Schilderungen von Tageblatt-Lesern ist es in den vergangenen Tagen durch diese Wendemanöver bereits zu brenzligen Situationen gekommen. Spuddig betont aber: „Diese U-Turn-Manöver sind zulässig.“

Auch die Umleitungsstrecke für den stadteinwärts fahrenden Verkehr der Bundesstraße 27 ist im Blick der Polizei. Die Fahrzeuge werden derzeit über die Straßen Am Faßberg und Otto-Hahn-Straße geleitet. „Eine kritische Geschichte“, urteilt Spuddig. Zu den Hauptverkehrszeiten komme es an der Baustellenampel am Fassberg häufig zu Staus, auch wegen des Schwerlastverkehrs, der am Berg nur langsam anfahren könne. Hinzu komme eine recht kurze Grünphase. „An der Feinjustierung der Ampelschaltung muss gearbeitet werden“, sagt er. Gerade auch, weil es über den Tag verteilt zu sehr „unterschiedlichen Verkehrsdichten“ komme.

Inzwischen hat die Stadt gemeinsam mit der Baufirma versucht, die durch den B-27-Ausbau ebenfalls angespannte Situation in der Zimmermannstraße zu entschärfen. „Besucher des Krankenhauses Weende konnten nur über die Zimmermannstraße auf den Besucherparkplatz gelangen. Da die Hinweisbeschilderung häufig übersehen wurde, ist jetzt in Abstimmung mit der Baufirma und dem Krankenhaus die Zufahrt von der B 27 wieder geöffnet worden“, sagt Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Der Verkehr könne nun aus westlicher Richtung wieder auf das Klinikgelände fahren. Wegen der Einbahnstraßenregelung auf der B 27 sei die Ausfahrt jedoch nur in Richtung Osten möglich.

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