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Polizei registriert weniger Tote und Verletzte

Unfallstatistik für 2010 Polizei registriert weniger Tote und Verletzte

Die Polizei Northeim ist zufrieden: Die Zahl der schweren Unfälle in den Landkreises Northeim und Osterode ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Polizeichef Hans Walter Rusteberg: „Dies ist eine deutliche Reduzierung des Leids der Menschen auf unseren Straßen.“

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B 3 nach wie vor Unfallschwerpunkt: Im Mai 2010 überholte ein 62-Jähriger bei Nörten-Hardenberg trotz Gegenverkehrs.

Quelle: Lange

Die „niedrigste Anzahl der Unfälle mit schwerem Personenschaden seit 2005 und deutliche Rückgänge bei den Getöteten und Schwerverletzten“ verzeichnet die Polizei in ihrer Verkehrsunfallstatistik für das vergangene Jahr. Von 173 auf 161 sank die Zahl der Unfälle mit schweren Personenschäden von 2009 zu 2010. Damit setzte sich der Trend zu geringeren Folgen fort: 2007 hatte es noch 217 Schwerverletzte gegeben.

Auch bei den Verkehrtoten verzeichnet die Polizei einen deutlichen Rückgang. So sank die Zahl der Getöteten im Jahr 2010 auf acht – fast eine Halbierung der Zahl aus dem Vorjahr, als die Polizei noch 15 Verkehrstote zählte.

Die Gesamtzahl aller Unfälle hingegen stieg hingegen leicht an. Insgesamt wurden der Polizeiinspektion Northeim Osterode im vergangenen Jahr 4640 Unfälle gemeldet – 23 mehr als im Vorjahr.

Als Gründe für den Rückgang der Zahlen bei den Unfällen mit schwerwiegenden Folgen vermutet Polizeichef Rusteberg nicht nur die verbesserte Sicherheitstechnik in modernen Fahrzeugen, sondern auch die Aufklärungs-, Vorbeugungs- und Kontrollaktionen der Polizei. Gerade bei Jugendlichen, erklärt Peter Schliep, Sachbearbeiter Verkehr bei der Northeimer Polizei: „Im vorigen Jahr hatten wir nur einen einzigen Fahrer, der gegen das totale Alkoholverbot in der Führerschein-Probezeit verstoßen hat. So etwas hatten wir bisher überhaupt noch nicht.“ Die Zahl der Fahrten unter Alkohol sank im Vorjahresvergleich von 360 auf 349, die der Fahrten unter Drogen von 195 auf 135.

Nur wenige Schattenseiten trüben den generell positiven Trend. So verzeichnete die Polizei 2010 bei Unfallfluchten eine Zunahme von knapp vier Prozent. Hier wollen die Beamten nun verstärkte Anstrengungen unternehmen, um die Aufklärungsquote zu verbessern. Im vergangenen Jahr wurden knapp 40 Prozent aller Unfallfluchten aufgeklärt.

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Schwere Unfälle auf historischem Tief

So erfreulich war die Verkehrsunfallstatistik im Bereich der Polizeiinspektion Northeim/Osterode noch nie: ein historisches Tief bei den Unfällen mit schweren Personenschäden, weniger Verkehrstote als im Vorjahr und sogar um 40 Prozent weniger Schwerverletzte. Dennoch ist für Inspektionsleiter Hans Walter Rusteberg jeder Unfall einer zu viel.

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