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Polizei warnt vor Enkeltrick-Betrügern

Mehrere Fälle Polizei warnt vor Enkeltrick-Betrügern

Die Polizei warnt vor falschen Kollegen. Mehrfach sind in den vergangenen Tage Gauner aufgetreten, die mit dem sogenannten Enkeltrick oder mit vorgetäuschten Straftaten als angebliche Polizisten versuchen, an das Geld älterer Opfer zu kommen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. In einem Fall ist es den Verbrechern sogar gelungen, eine 79 Jahre alte Frau zu überreden, einer angeblichen Polizeibeamtin Bargeld und Schmuck zu übergeben, um es so vor einem möglichen Diebstahl zu schützen. Die Wertgegenstände sind seitdem weg. Ebenso die falsche Polizistin. Tausende Euro beträgt laut Polizeiangabe der Schaden.

 
Auch in anderen Fällen sollen Anrufer, die sich als Polizisten ausgaben, ihren Opfern vorgegaukelt haben, es seien Kriminielle in der Nähe unterwegs und die Polizei erfrage deshalb Details über vorhandenes Geld oder Schmuck in den angeblich gefährdeten Häusern. Am Sonntagabend hatte eine 82-Jährige bei einem solchen Ausforsch-Anruf den falschen Polizisten davon überzeugt, dass bei ihr nichts zu holen sei. Der Betrüger gab daraufhin auf. Von zwei weiteren Betrugsversuchen erfuhr die Polizei am Montag. Einem 70 Jahre alten Mann und einer 86 Jahre alten Frau gaukelte ein Anrufer vor, ein Enkel sei am Telefon. Als der Mann Details vom Anrufer erfragte, legte dieser auf. Auch die Seniorin durchschaute den Schwindel. Wiederholt rät die Polizei zu Misstrauen am Telefon, wenn sich Anrufer selbst nicht mit Namen vorstellen. Sollten die Anrufer Geld fordern, sollte das Gespräch sofort beendet werden. Danach sollte umgehend die Polizei unter Notrufnummer 110 informiert werden. Gegen falsche Polizeibeamte  hilft die Kontrolle des Dienstausweises. Es sollte niemand in die Wohnung gelassen werden. Benutzen Sie Sperrriegel oder -kette, rät die Polizei. Wertsachen oder Geld sollten niemals an Fremde herausgegeben werden, auch wenn diese behaupten, von der Polizei zu sein. Zudem sollten gerade ältere Menschen solche denkbaren Szenarien möglichst mit Angehörigen besprechen. Vielfältige Hilfe nicht nur zum Enkeltrick gibt es im Internet unter polizei-beratung.de.

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