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Kradfahrer müssen mit Kontrollen rechnen

Konsequenzen aus Unfallzahlen Kradfahrer müssen mit Kontrollen rechnen

Nach dem Innenminister hat nun der Göttinger Polizeipräsident die Unfallzahlen 2015 vorgelegt. Es gab eine Steigerung der Unfälle um 5,2 Prozent zwischen Hoya und Hann. Münden. Die Zahl der Verkehrstoten stieg von 62 auf 74. Uwe Lührig kündigte Konsequenzen durch Prävention und mehr Kontrollen an.

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Aufgrund gestiegener Unfallzahlen will die Polizei Göttingen künftig stärker kontrollieren und informieren.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Eine der Maßnahmen: Vom 1. April an wird eine spezialisierte Kontrollgruppe Krad ihre Arbeit aufnehmen. Sie soll ihr Augenmerk auf Biker richten und besonders technische Veränderungen an den Motorrädern überwachen. Dies, obwohl die Zahl der Krad-Unfälle mit schweren Folgen von 247 auf 222 zurück ging. Elf Biker starben, im Vorjahr waren es 15.

Gestiegen ist neben der Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt (von 31.300 auf 32.929) auch die Zahl der Verkehrstoten (von 62 auf 74). Die der Schwerverletzten sank von 1040 auf 1028. Noch immer statistisch überproportional vertreten bei Toten und Schwerverletzten sind junge Erwachsene (bis 24). Mit zwölf Prozent sind sie an den schweren Unfällen beteiligt, davon in 65 Prozent der Fälle als Hauptverursacher. Insgesamt nahm die Zahl der Unfälle dieser Altersgruppe aber leicht ab (186 statt 202 Schwerverletzte). Leicht zurückgegangen ist auch die Zahl der verletzten (60) oder getöteten (zwei) Kinder im Straßenverkehr des Direktionsgebietes.

Anders bei den Senioren : Die über 65-Jährigen waren um fast 21 Prozent häufiger vertreten als im Vorjahr. Auch diese demografische Entwicklung, so Lührig, greife die Polizei auf. Präventionsteams der Polizei kümmerten sich in Kampagnen wie "Fit im Auto" und "Göttinger Senioren machen mobil" speziell um ältere Verkehrsteilnehmer.

Insgesamt kündigte der Polizeipräsident an: Es wird wieder Verkehrssicherheitswochen geben, es wird regelmäßige Kontrollen zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen geben. Und besonders wird Ablenkung durch Handygebrauch während der Fahrt bekämpft. "Wir wollen durch unsere Maßnahmen Leben retten und schwerste Unfallfolgen verhindern", sagt Lührig.

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