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"Positive Tendenz" bei Widersprüchen

Sozialbehörden in Göttingen "Positive Tendenz" bei Widersprüchen

Die Zahl der Widersprüche gegen Entscheidungen der Sozialbehörden von Stadt und Landkreis Göttingen ist im vergangenen Jahr in etwa konstant geblieben. Bei der Widerspruchs- und Klagestatistik erkennt die Verwaltung deshalb „eine positive Tendenz“.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. Gegen Entscheidungen des Jobcenters des Landkreises sowie des städtischen Sozialamts haben im vergangenen Jahr 2390 Menschen Widerspruch eingelegt. 2014 waren es 2400.

Der Großteil davon entfällt auf das Jobcenter des Landkreises, wo Leiterin Gabriele Bock zufolge 60 Prozent der Widersprüche Entscheidungen der Behörde über Nachzahlungen, Unterkunftskosten und die Einkommensanrechnung von Sozialleistungsempfängern betreffen.

Dies erklärte sie in der jüngsten Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses des Kreistags. Der Widerspruchsstatistik zufolge hat das Jobcenter 2015 1590 Widersprüche zurückgewiesen, im Vorjahr waren es nur 1276.

„Etwas weniger Widersprüche und mehr bearbeitete Widersprüche“, kommentierte Bock den Anstieg der vom Jobcenter insgesamt bearbeiteten Widersprüche auf 2611 von zuvor knapp 2000. Insgesamt stauen sich allein bei ihrer Behörde noch 1571 Widersprüche.

Außerdem laufen noch 1005 Klagen. Die Zahl eingereichter Klagen sank von 595 im Jahr 2014 auf 542 im Jahr 2015. Im Vergleichszeitraum ist allerdings auch die Arbeitslosenzahl in Göttingen von 17170 im Januar 2014 auf 15400 Januar 2016 gefallen.

Von Christoph Höland

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