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Präzisere Richtlinie für Weihnachtsmarktstände

Neuer Rathskeller-Pächter mit eigenen Ständen Präzisere Richtlinie für Weihnachtsmarktstände

Der beliebte Göttinger Weihnachtsmarkt ist für Standbetreiber lukrativ. Nach Querelen im vergangenen Jahr um die Standvergabe und Vorwürfen, es gebe ein „Weihnachtsmarkt-Kartell“ sind die Richtlinien jetzt präzisiert worden.

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Göttinger Weihnachtsmarkt: neue Richtlinien und Extra-Wurst für Bullerjahn.

Quelle: Heller

Mittlerweile sind bereits die Stände durch den Fachbereich Ordnung für die Zeit vom 24. November bis 29. Dezember vergeben worden. Mehr Bewerber als Platz gab es offenbar nicht. Gelost werden musste nach Angaben der Stadtverwaltung jedenfalls nicht. Es wurden nach der neugefassten Richtlinie 77 Standplätze vergeben, 29 vor dem Alten Rathaus, 48 rund um die Johanniskirche.

Zugelassen sind nur Bewerbungen von ambulanten Händlern, also insbesondere dem Reise- und Schaustellergewerbe. Göttinger Gastronomen kommen wie in der Vergangenheit nicht zum Zuge. Präzisiert wurde auch der Angebotsmix auf dem Markt. Die Zahl der zu vergebenden Standplätze ist für Süßwaren auf maximal 15, für Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle auf maximal acht, für Obst, Gemüse, Gewürze, sonstige Lebensmittel auf maximal fünf, für Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle auf maximal 15, für kunsthandwerkliche Produkte auf maximal 40 und für Fahrgeschäfte auf maximal zwei festgelegt worden.

Neu ist in diesem Jahr, dass eine Fläche von 6,50 mal 40 Meter vor der Fassade des Alten Rathauses formal nicht zum Weihnachtsmarkt gehört. Der Stadtrat hatte im Mai einstimmig die sogenannte Widmung als Verkehrsfläche neu beschlossen. 1970 war etwas unbestimmt der Bereich der Markise ausgenommen worden. Die neue Pächtergesellschaft des ehemaligen Rathskellers, demnächst Bullerjahn, pachtete den Gastronomiebetrieb samt Terrassenfläche. Diese Fläche sei also nicht Weihnachtsmarktfläche, so Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Die Gesellschaft werde knapp die Hälfte der Fläche für ein Marktangebot des Bullerjahn nutzen, den anderen Teil freundlicherweise für andere Stände zur Verfügung stellen.

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