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Preisträgerin des Göttinger Friedenspreises Irmela Mensah-Schramm im Max-Planck-Gymnasium

Ausstellung zu Friedenspreis Preisträgerin des Göttinger Friedenspreises Irmela Mensah-Schramm im Max-Planck-Gymnasium

Schon vor der Verleihung des Göttinger Friedenspreises an Irmela Mensah-Schramm ist die Anti-Rassismus-Aktivistin im Göttinger Max-Planck-Gymnasium zu Gast, wo eine Ausstellung zu ihrem Wirken eröffnet wird. Mensah-Schramm putzt nach Angaben der Stadt seit fast drei Jahrzehnten rechtsextreme Hass-Schmierereien weg.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die Aktivistin habe in den vergangenen 28 Jahren fast 100 000 Aufkleber und Schmierereien entfernt: rechtsextreme, schwulenfeindliche, antisemitische oder rassistische Parolen an Hauswänden, Stromkästen, U-Bahn-Sitzen. Seit Mitte der neunziger Jahre zeige sie in ihrer Wanderausstellung „Hass vernichtet” eine Auswahl an Parolen, die sie vor dem Wegputzen fotografiert hat. Diese Ausstellung ist in der Zeit vom 9. bis 24. März montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr im Max-Planck-Gymnasium, Theaterplatz 10, zu sehen.

Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt bereits am Freitag,  6. März, um 15.30 Uhr in der Schule. Es sprechen Schulleiter Dr. Wolfgang Schimpf und Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Grüne). Anschließend stellt sich Mensah-Schramm den Fragen der Schülerinnen und Schüler, die mit eigenen künstlerischen Arbeiten, Buttons und einer szenischen Collage zeigen wollen, dass im Max-Planck-Gymnasium dort Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung keinen Platz haben. Den mit Friedenspreis erhält Mensah-Schramm am Sonnabend, 7. März, um 11 Uhr in der Universitäts-Aula am Wilhelmsplatz.

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