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Pro Bahn Göttingen zieht Bilanz zum GDL-Streik

Bahnstreik Pro Bahn Göttingen zieht Bilanz zum GDL-Streik

Während des „Megastreiks“ der Bahn, so der Fahrgastverband Pro Bahn Südniedersachsen, sei in der Region „ein relativ umfangreicher Bahnverkehr angeboten worden“.

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Göttingen/Bodenfelde. Als größtes Sorgenkind habe sich die Sollingbahn erwiesen: Der Schienenweg Northeim-Bodenfelde sei fast eine Woche lang „praktisch nicht existent“ gewesen. Auch Fahrgäste auf der Achse Kassel-Nordhausen-Halle hätten Einschränkungen hinnehmen müssen.

In einer Bilanz nach sechs Streiktagen beurteilt Pro Bahn die regionale Versorgung halbwegs positiv – dank mehrerer Bahnunternehmen, die vom Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nicht betroffen waren sowie der nicht streikenden Beamten der DB-Regio. Auf den Strecken Metronom, Cantus und der Nordwestbahn seien die Züge ohne Einschränkungen gerollt.

Auch DB-Regio habe an Werktagen mit 72 Zügen mehr als 50 Prozent des regulären Angebots auf die Schiene gebracht. Viele ICE-Linien seien immerhin zweistündig bedient worden. Die IC-Linie Karlsruhe-Hamburg sei eingestellt worden. Am Wochenende seien einige ICE wegen Überfüllung teils geräumt worden.

Die Verbindung Kassel-Nordhausen-Halle wurde offenbar zeitweise nicht bedient: Fahrgäste hätten erhebliche Umwege in Kauf nehmen müssen. Die Sollingbahn sei beschnitten worden, „Es ist zwar verständlich, dass man bahnseitig die vorhandenen Resourcen auf aufkommenstärkere Strecken konzentriert, aber das völlige Abhängen der Strecke Northeim-Bodenfelde ist kein gutes Zeichen für die zukünftige Entwicklung“, sagt der Pro-Bahn-Regionalvorsitzende Michael Reinboth. „Die Streikenden spielen mit der Zukunft einer ganzen Zweigstrecke. Wir bemühen uns seit Jahren um bessere Anschlüsse.“

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