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Pro Bahn kritisiert neue Busfahrkartenpreise

„Immer komplizierter“ Pro Bahn kritisiert neue Busfahrkartenpreise

Der Fahrgastverband Pro Bahn kritisiert die Erhöhung von Fahrpreisen bei den Göttinger Verkehrsbetrieben (GöVB). „Die Einführung verschiedener Preise für ein und dieselbe Fahrkarte macht die ohnehin komplizierten Tarife noch unübersichtlicher“, erklärt der Regionalvorsitzende Michael Reinboth.

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Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Die GöVB heben die Preise für Fahrkarten, die im Bus gekauft werden, zum 1. April durchgängig an, die Vorverkaufspreise jedoch nur bei sehr wenigen Varianten. Die Änderungen beträfen besonders Fahrgäste, die sich im Umland und in der Stadt bewegen. Reinboth: „Der Verkehrsverbund Südniedersachsen (VSN) wird durch Preisaufschläge ad absurdum geführt. Eigentlich sollte der Verbund den Fahrgästen den Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln möglichst einfach gestalten. Stattdessen wird es immer komplizierter.“

Schwache Akzeptanz

Der Göttinger Pro-Bahn-Ehrenvorsitzende Gerd Aschoff ergänzt: „Zwar kann man mit außerhalb Göttingens gelösten VSN-Fahrscheinen in das Stadtgebiet hinein fahren, aber eigene Tarife und eigene Bezeichnungen für ansonsten ähnliche Tarife in der Stadt haben schon immer zu einer schwachen Akzeptanz bei den Fahrgästen geführt. Wenn jetzt noch Aufschläge kassiert werden, blickt kein Fahrgast mehr durch.“

Während Einzelfahrscheine von Weende in die Innenstadt im Bus künftig nur mit Aufpreis verkauft würden, kosteten Einzelfahrscheine von Bovenden nach Göttingen beim Fahrer nicht mehr als am Automaten, bemerkt Aschoff. Seine Forderung: „Wenigstens an zentralen Haltestellen müssen Fahrkartenautomaten aufgestellt werden, um dem Fahrgast aufpreisfreie Fahrkarten zu bieten.“

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