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Pro Basketball Göttingen begrüßt neues Zentrum

Wichtiger Beitrag für Nachwuchsarbeit Pro Basketball Göttingen begrüßt neues Zentrum

Frank Meinertshagen, Geschäftsführer der Pro Basketball Göttingen GmbH (PBG), sieht in der geplanten neuen Trainingshalle für die Profispieler der BG Göttingen auch einen wichtigen Beitrag für die Nachwuchsarbeit im Basketball. „Ein Großteil der Hallenzeiten wird an die Jugendmannschaften gehen“, sagte er im Sportausschuss.

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Pro Basketball Göttingen sieht in der geplanten Halle einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsarbeit.

Quelle: Hinzmann/Archiv

Göttingen. Die neue Halle, die neben der Sparkassenarena auf dem Schützenplatz entstehen soll, sei ein „ganz wichtiger Schritt“ für die Entwicklung des Basketballstandortes Göttingen. „Das bringt uns weiter voran“, sagte er dem Tageblatt.

 

Allerdings bedeuteten die Mietausgaben für die Halle, die die PBG von der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GöSF) anmietet, eine Mehrbelastung für die PBG. Diese könne aber durch Einsparungen beim Mannschaftsetat ausgeglichen werden. Denn, so Meinertshagens Rechnung, bessere Nachwuchsförderung lässt Göttinger Spieler in die Profimannschaft aufrücken, was teure Spielerzukäufe überflüssig mache.

 
Nach den Richtlinien der Beko Basketball-Bundesliga GmbH (BBL) ist für die Lizenzvergabe für den Erstliga-Betrieb eine Trainingshalle, auf die der Verein „ohne Einschränkungen bei Bedarf zugreifen kann“, erforderlich. Diese gibt es derzeit in Göttingen nicht. Derzeit trainiert die BG abwechselnd in der Halle am Felix-Klein-Gymnasium und der Sparkassenarena. Spätestens bis 2017 muss die BG über eine solche Halle verfügen, sonst droht der Lizenzentzug durch die BBL. Entstehen soll laut GöSF-Geschäftsführer Alexander Frey eine Halle, die über zwei komplette Wettkampffelder verfügen soll. Dadurch würden in anderen Hallen knapp 90 Trainingseinheiten frei werden, die anderen Mannschaften zugutekämen, sagte Frey. Für ihn sei wichtig, dass die neue Halle nicht nur den Profis zur Verfügung steht. Auch werde es „Subventionierung“ der Halle durch die GöSF nicht geben, sie werde allein durch die Mieteinnahmen durch die PBG finanziert. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) ergänzte, dass es das Ziel sei, die Halle ohne Belastung des GöSF-Etats betreiben. „Man kann zweifeln, aber man kann es auch ruhig mal glauben“, sagte er in Richtung von Kritikern. mib

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