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Pro Bahn fordert Frühzug Harz-Göttingen

Nahverkehr Pro Bahn fordert Frühzug Harz-Göttingen

Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert von der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) die Einsetzung eines neuen Frühzuges zwischen Walkenried und Herzberg. Das verbessere für Berufspendler die Erreichbarkeit Göttingens am Morgen deutlich, so Pro Bahn.

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Pro Bahn fordert neue regionale Frühverbindung auf Schienen von Göttingen Richtung Harz.

Quelle: Christoph Mischke

Göttingen.  „Damit würde endlich einem dringenden Anliegen von Auszubildenden und Pendlern aus dem östlichen Teil des Altkreises Osterode Rechnung getragen“, erklärte der Pro Bahn-Regionalvorsitzende Michael Reinboth. Sein Verband schlägt die weitere Verbindung als Verlängerung der vorhandenen Frühverbindung, die Herzberg um 5.23 Uhr verlässt und um 6.05 Uhr Göttingen erreicht.
Gegenwärtig können nach Pro Bahn-Angaben die Pendler aus Walkenried, Bad Sachsa, Bad Lauterberg und Umgebung Göttingen nicht vor 7.10 Uhr erreichen. Auch Arbeitsplätze mit frühem Beginn in Herzberg, Osterode oder Northeim sowie Braunschweig und Hannover sind nicht erreichbar. Junge Menschen werden damit gezwungen, bei Annahme einer Lehrstelle den Wohnort zu wechseln, Pendler müssen auf das Auto umsteigen oder wegziehen. Der östliche Südharz werde damit  abgehängt, kritisiert die Interessenvertretung.
Der LNVG liegt bereits ein detaillierter Vorschlag vor, der die Kosten in engen Grenzen hält und kein zusätzliches Fahrzeug erfordert. Der Zug müsste nicht schon in Nordhausen beginnen. Startbahnhof könnte montags bis freitags der ehemalige Grenzbahnhof Walkenried werden. Vor einigen Jahren hatte es montags einen solchen Zug gegeben. Reinboth: „Arbeitnehmer brauchen einen annehmbaren Frühzug, der frühmorgens den östlichen Bereich des Landkreises voll erschließt und mit dem Oberzentrum Göttingen verbindet.“
„Dieser Frühzug – und ein vergleichbarer zwischen Seesen und Herzberg – sind ganz konkrete Verkehrsprojekte, die der Region nach der Kreisfusion mit sofortiger Wirkung helfen und überdies nur moderate Mehrkosten verursachen.  Die Forderung sollte daher spätestens zu Beginn des Jahres 2018 umgesetzt werden“,  fordert Reinboth, der von der regionalen Politik eine nachhaltige Unterstützung des Vorschlags erwartet.

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