Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Probefahren mit dem Pedelec durch den Kreis Göttingen

„E-Mobilität“-Modellprojekt Probefahren mit dem Pedelec durch den Kreis Göttingen

Die Montage der Fahrradboxen an den vier künftigen Pedelec-Verleihstationen im Landkreis Göttingen verzögert sich. Immerhin können einige Probanden des E-Bike-Verleihsystems im Rahmen des  Forschungsprojektes „E-Mobilität vorleben“ die Pedelecs bereits für Probefahrten nutzen.

Voriger Artikel
Freund erschossen: Prozess gegen Renter aus Osterode vor Abschluss
Nächster Artikel
Kirchenasyl für Flüchtlingsfamilie in Hardegsen

Probefahrt bei Imbsen: Vier Probanden testen Elektro-Fahrräder.

Quelle: Heller

Dransfeld/Friedland. Imbsen und Dransfeld sowie Reiffenhausen und Friedland sind die vier Standorte, an denen künftig der Umstieg vom Rad zum öffentlichen Nahverkehr einem Praxistest unterzogen werden soll. Dort werden den Bürgern Pedelecs bereitgestellt, die sich zuvor über eine Buchungsplattform registriert haben. Ursprünglich, so die Pläne von Landkreis Göttingen und Universität Göttingen, sollte das Verleihsystem für Elektrofahrräder Mitte Juli starten, die Fahrradboxen samt Stromanschluss installiert sein. Allerdings hat sich der Aufbau der Boxen, so Ulrich Lottmann, Sprecher der Kreisverwaltung in Göttingen, „aufgrund technischer und baulicher Schwierigkeiten verzögert“. Es sei geplant, „die Boxen und Unterstände in der ersten Septemberwoche zu installieren.“

 
Unterdessen haben zwölf potenzielle E-Bike-Nutzer in Imbsen und Dransfeld sowie in Reiffenhausen und Friedland schon einmal die Pedelecs für Probefahrten erhalten. „Diese Maßnahme wurde von allen Probanden positiv aufgenommen“, sagt Lottmann. In Imbsen brach etwa am Mittwoch eine Gruppe mit den E-Bikes zu einer kleinen Radtour auf.

 
Nun sei geplant, „dass ab der zweiten/dritten Septemberwoche die Feldtests starten können“, so Lottmann. Während es in Imbsen schon eine Informationsveranstaltung zu dem geplanten Pedelec-Verleihsystem gegeben hat, soll es eine solche am 11. September in Reiffenhausen geben.

 
Im Stadtentwicklungsausschuss in Dransfeld wurden vor den Ferien Zweifel geäußert, ob aufgrund des verspäteten Starts überhaupt noch ausreichend Nutzerdaten erfasst werden könnten. Eine Verlängerung des Projektes bis Ende Juni 2016 sei beantragt, teilt Lottmann nun mit. „Trotz der Verzögerung können die Feldtests anlaufen und eine ausreichende Evaluation ist gewährleistet“, so der Verwaltungssprecher weiter. Auch der Niemetaler Gemeindebürgermeister Klaus Heinemann (CDU) glaubt, dass mit einem Beginn Anfang September „noch genügend Daten zum Nutzerverhalten gesammelt werden können“. Er spricht von  von einem „Vorzeigeprojekt“, das wichtig und richtig sei, denn dahinter stehe der Gedanke der besseren Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“