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Proberäume der Göttinger Musa wieder geöffnet

Gute Nachricht Proberäume der Göttinger Musa wieder geöffnet

Gute Nachricht für das Kulturzentrum Musa: Die Göttinger Stadtverwaltung hat am Montagmittag die vorsorgliche Sperrung von 20 Probenräumen wieder aufgehoben.

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Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Göttingen. Diese war am vergangenen Dienstag nach dem Fund potenziell krebserregender Mineralwolle in einem Kellerraum der Musa angeordnet worden. Messungen der Raumluft hätten nun ergeben, dass es gegen die weitere Nutzung der Räume, in denen vor mehr als 20 Jahren aus Gründen des Schallschutzes Mineralwolle verbaut worden war, „überhaupt keine Bedenken“ gebe, teilte die Stadtverwaltung mit.

Ein Sachverständigenbüro hatte die Messungen in zwei Räumen vorgenommen und jeweils 97 Mineralwolle-Fasern pro Kubikmeter Luft festgestellt. „In Anlehnung an die gesetzlichen Vorgaben bei Asbestbelastung gelten 500 Fasern pro Kubikmeter Luft auch bei Mineralwolle als Grenzwert, der nicht überschritten werden sollte“, so die Stadtverwaltung.

Um den Übungsraum, in dem die Mineralwolle bei Arbeiten zur Beseitigung eines Wasserschadens entdeckt worden war, wird sich nach Angaben der Stadtverwaltung nun eine Fachfirma kümmern. Diese übernimmt den Ausbau und die Entsorgung des Materials. Der Übungsbetrieb in den anderen Räumen könne ohne Bedenken wieder einsetzen. Solange die Mineralfaserwolle nicht im direkten Kontakt mit der Innenluft stehe, sich zum Beispiel hinter einer dichten Verkleidung befinde, sei die Situation unbedenklich.

„Wir sind total erleichtert“, kommentierte Musa-Öffentlichkeitsarbeiterin Tine Tiedemann das Ergebnis. „50 Bands können jetzt wieder proben.“ Die Stadt habe schnell und professionell reagiert. „Dafür sind wir sehr dankbar“, sagte Tiedemann.

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