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Projekt „E-Mobilität": E-Bike-Stationen sind montiert

Info-Veranstaltung in Reiffenhausen Projekt „E-Mobilität": E-Bike-Stationen sind montiert

Um mehrere Wochen verzögert hatte sich die Montage der vier E-Bike-Stationen. Jetzt wurden die Garagen und Fahrradständer samt Technik installiert, nächste Woche soll das Verleihsystem funktionieren. Das hat Projektleiter Alistair Adam-Hernández am Freitag mitgeteilt.

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Montage der Fahrradständer in Reiffenhausen.

Quelle: EF

Dransfeld/Friedland. Die Firma, die an den vier Projektstandorten die Verleihstationen aufbaute, habe das nicht wie geplant zum Beginn des Sommers geschafft, so Adam-Hernández, beim Landkreis Göttingen für das Projekt „Schaufenster E-Mobilität“ verantwortlich. Das Unternehmen habe ein Zeitproblem bekommen, da es auch die Göttinger Bushaltestellen umrüstete.

Am Freitag fehlte an den E-Bike-Verleihstationen in Dransfeld an der Haltestelle Immenstraße, in Imbsen am Dorfgemeinschaftshaus, in Friedland an der Ostseite des Bahnhofs und in Reiffenhausen in der Ortsmitte noch der Anschluss ans Stromnetz. Das soll laut Adam-Hernández in der kommenden Woche passieren. „Spätestens Donnerstag soll alles fertig sein“, wünscht sich der Projektleiter.

Den Bürgern, die sich für das E-Bike-Verleihsystem einmalig registrieren, stehen dann zwölf Pedelecs zur Verfügung, die  ausgeliehen werden können. Jeweils vier Räder mit Elektroantrieb stehen in den offenen Stationen in Imbsen am Dorfgemeinschaftshaus und Reiffenhausen an der Seibigstraße, jeweils zwei Räder an den Stationen mit geschlossenen Fahrradgaragen in Dransfeld und Friedland.

Hier besteht für Pendler Anschluss zum öffentlichen Nahverkehr – in Dransfeld der Bus und in Friedland die Bahn. In Reiffenhausen ist eine Info-Veranstaltung am Freitag, 11. September, um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus geplant.

Bei dem E-Bike-Verleihsystem handelt es sich um das Projekt „E-Mobilität vorleben“. Dieses ist Teil der bundesweiten Initiative „Schaufenster Elektromobilität“.

E-Carsharing: Einbrüche bei der Nachfrage

Jühnde. Noch im Juni hat der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) das Projekt E-Carsharing in Jühnde als zukunftsfähig gelobt. Begeisterung herrschte auch bei den Jühndern während der Testphase. Doch inzwischen ist das Interesse merklich abgeflaut, denn jetzt ist die Nutzung der E-Autos kostenpflichtig.

In der Testphase war die Nutzung eines „elektrischen Dorfautos“ im Carsharing-Modell für die Nutzer kostenfrei. Seit 26. Juni, dem Tag des Ministerbesuchs im Bioenergiedorf, stehen die beiden E-Autos am Centrum Erneuerbare Energien (CNE) zur kostenpflichtigen Ausleihe bereit.

Anhand erster Auswertungen der Nutzerzahlen durch die Uni Göttingen, die das Projekt wissenschaftlich begleitet, „haben wir Einbrüche erlebt“, sagt Alistair Adam-Hernández, beim Landkreis Göttingen für das Projekt „Schaufenster E-Mobilität“ und damit auch für das E-Carsharing-Projekt in Jühnde verantwortlich. Ein Fahrzeug sei zurzeit „am Rande der Wirtschaftlichkeit“, das zweite sei im Juli „relativ wenig genutzt“ worden. Als gescheitert mag Adam-Hernández das Projekt indes aber noch nicht bezeichnen.

Allerdings müsse die Nachfrage bis Jahresende besser werden. Dafür soll jetzt verstärkt geworben werden. Durch gezielte Werbemaßnahmen sollen neue potenzielle Nutzer des E-Carsharings gewonnen werden, kündigt Adam-Hernández an. Er  denkt dabei etwa an 18- bis 25-Jährige, aber auch an gewerbliche Kunden. Landkreis und Uni wollen die Nutzerzahlen so weit ausbauen, „bis es sich rechnet“.

Parallel sei ein weiterer Förderantrag über die Initiative „Schaufenster E-Mobilität“ für eine weitere Machbarkeitsstudie gestellt worden. Ziel sei es, weitere Dörfer, etwa in den Kreisen Northeim und Osterode, für E-Mobilität im ländlichen Raum zu gewinnen.

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