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Projekt soll Schwerbehinderte integrieren

Arbeitsmarkt Projekt soll Schwerbehinderte integrieren

Schwerbehinderte Menschen sollen besser in den Arbeitsmarkt integriert werden, das ist das Ziel des Projektes „Mittendrin“, dass im Mai 2015 begonnen hat und über drei Jahre läuft. Nun wurde ein durchaus positives Zwischenfazit gezogen.

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Quelle: r

Göttingen. In der Agentur für Arbeit waren der Göttinger Landrat Bernhard Reuter, Gero Geißlreiter, Erster Kreisrat des Landkreises Osterode und Siegfried Lieske, Dezernent der Stadt Göttingen für Personal, Schule und Jugend gekommen. Lieske vertrat die erkrankte Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck.

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Der Leiter der Arbeitsagentur, Klaus-Dieter Gläser, stellte das „besondere Projekt“ vor. „Wir wollen die Integrationschancen von Schwerbehinderten erhöhen“, so Gläser. Er bedauerte, dass diese Personengruppe wenig vom blühenden Arbeitsmarkt profitieren.

„Die durchschnittliche Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk sank um 5,4 Prozent, die Zahl der Schwerbehinderten lediglich um ein Prozent“, so Gläser. In diesem Jahr sei die Zahl leider sogar angestiegen, so Gläser. Ziel des Projekts sei es 210 Menschen mit Behinderung zu unterstützen und 63 direkt in Arbeit zu bringen, so Gläser. Bisher seien 160 Personen erreicht und schon 41 vermittelt, konnte der Chef der Agentur für Arbeit erfreut berichten.

„Hier kommen auf gute Weise soziale Anliegen und ökonomische Belange zusammen“, betonte Landrat Bernhard Reuter. Er gehe davon aus, dass in Zeiten des demographischen Wandels auch diese Gruppe der Schwerbehinderten gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätten.

Sehr gute Erfahrungen

Für den Göttinger Dezernenten Siegfried Lieske ist „die Quote deutlich zu gering. Wir müssen mehr als 63 Menschen in Arbeit bringen. Das wird gelingen, wenn wir den Arbeitgebern deutlich machen, dass die Schutzbestimmungen für behinderte Menschen sehr sinnvoll sind. Denn es ist für diese Menschen wichtig, mit dabei zu sein.“

„Wir haben sehr gute Erfahrung gemacht“, betonte auch Osterodes Erster Kreisrat Gero Geißlreiter, „qualifiziertes Personal ist besonders wichtig.“ Bisher seien in seinem Bereich neun Schwerbehinderte in den ersten Arbeitsmarkt gebracht worden, freute er sich.

Von Frank Beckenbach

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