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7000 Euro für medizinischen Dienst der Straßensozialarbeit Göttingen

7000 Euro für medizinischen Dienst der Straßensozialarbeit Göttingen

„Viele Menschen gehen einfach nicht in ein schickes Ärztehaus“, sagt Hans-Christian Reuß, Vorstandsmitglied der Volksbank Göttingen, bevor er den Scheck über 7000 Euro an die Straßensozialarbeit überreicht. Der pensionierte Allgemeinmediziner Dietrich Galonska weiß um die Schwellenangst seiner Patienten und nickt wissend.

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Reuß, Galonska und Harms (v.l.)

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Er bietet bei der Straßensozialarbeit medizinische Betreuung für Obdachlose an. Und das kostet, obwohl er ehrenamtlich arbeitet, eine ganze Menge Geld.

Die Spende der Volksbank ist ihm und Diakoniepastor Thomas Harms, Organisationsleiter bei der Straßensozialarbeit, daher auch hochwillkommen. Die vom Diakonieverband getragene Einrichtung füllt eine wichtige Versorgungslücke, das Angebot wird dementsprechend gut nachgefragt.

„Ohne Herrn Galonska wäre das nicht zu bewerkstelligen“, lobte Harms. Der betreut in seinen festen Sprechstunden eine steigende Zahl von Patienten. „Erkältungen, Gelenkbeschwerden, Hautkrankheiten, Parasiten – alles kommt vor“, beschreibt Galonska sein Einsatzgebiet, zudem aber auch die Gesundheitsprophylaxe oder die Weitervermittlung an Fachärzte gehören. Mit dem Geld sollen medizinische Ausrüstung und Medikamente angeschafft werden.

Von Jonas Rohde

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